Simulation
Wie KI die strömungsmechanische Beurteilung von Fahrzeugen beschleunigt

Quelle: RLE 4 min Lesedauer

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Der Einsatz von künstlicher Intelligenz im CAE bietet ein enormes Potenzial in Bezug auf Kosteneinsparung und Performancesteigerung, wie ein speziell für Strömungsanalysen konzipiertes KI-Tool zeigt: Das Tool schätzt die Aerodynamik von Fahrzeugsilhouetten in kürzester Zeit ab und beschleunigt so den Entwicklungsprozess.

RLE hat ein KI-Tool entwickelt, das innerhalb weniger Sekunden für eine gegebene Fahrzeugsilhouette CFD-relevante Kennwerte wie Auftrieb, Widerstand und Geschwindigkeit verlässlich abschätzen kann. (Bild:  Framestock - stock.adobe.com)
RLE hat ein KI-Tool entwickelt, das innerhalb weniger Sekunden für eine gegebene Fahrzeugsilhouette CFD-relevante Kennwerte wie Auftrieb, Widerstand und Geschwindigkeit verlässlich abschätzen kann.
(Bild: Framestock - stock.adobe.com)

Die Strömungseigenschaften von Objekten und Körpern lassen sich mit Computational-Fluid-Dynamic-Analysen (CFD-Analysen) simulieren und untersuchen. Die Durchführung dieser Analysen ist aber in der Regel sehr zeitaufwendig, setzt Expertenwissen voraus und benötigt viel Rechenleistung. Gleichzeitig stellen CFD-Analysen einen elementaren Schritt in der Fahrzeugentwicklung und -konzeptionierung dar, der jedoch häufig zum Bottleneck wird.

Wenn dagegen bereits in der Entwicklungs- und Konzeptphase der Einfluss von unterschiedlichen Designkonzepten auf die Gesamtfahrzeugaerodynamik als verlässliche Näherung berücksichtigt werden kann, könnten aufwendige CFD-Simulationen ausschließlich an vorteilhaften Konzepten durchgeführt werden. Der Ressourcenaufwand sinkt und die Performance in der Fahrzeugentwicklung steigt. Aus diesem Grund hat RLE untersucht, inwieweit künstliche Intelligenz es ermöglicht, Ergebnisse von CFD-Simulationen verlässlich abzuschätzen und anzunähern.