Entwurf Wie KI den Beschaffungsprozess verändert
KI-basierte Fertigungsplattformen strukturieren den Weg vom CAD zum Prototyp neu: mit Echtzeit-Feedback, kalkulierbaren Kosten und transparenten Prozessen. So gewinnen Konstruktionsteams Tempo und Klarheit und machen Beschaffung vom Flaschenhals zum Wettbewerbsvorteil.
Der Prototyp befindet sich in der finalen Auslegung, und der erste Funktionstest des physischen Funktionsmusters ist für die kommenden Tage geplant. Kurz vor Abschluss der Konstruktion zeigt sich jedoch, dass eine geometrische Anpassung notwendig wird. Die Änderung im CAD-Modell ist zwar schnell erledigt – doch jetzt entsteht der eigentliche Zeitdruck: Für das angepasste Bauteil müssen erneut Angebote eingeholt, die Machbarkeit geklärt und Lieferzeiten abgestimmt werden.
Dieser Beschaffungsaufwand führt oft zum Engpass, weil jede Anfrage manuell erstellt, an verschiedene Lieferanten gesendet und nachverfolgt werden muss. Bis alle Rückmeldungen vorliegen, vergehen teilweise Wochen– und selbst der geplante Funktionstest des Funktionsmusters gerät ins Wanken. In vielen Entwicklungsabteilungen ist das der Moment, in dem der Beschaffungsprozess den gesamten Zeitplan ins Rutschen bringt – besonders in Projektphasen, in denen jede Stunde zählt und Teams aufgrund von Fachkräftemangel bis an ihre Grenzen ausgelastet sind.
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