Faserverbundwerkstoffe
Wie das Gewicht eines Motorseglers reduziert werden kann

Von Niklas Ohly, Prof. Dr.-Ing Daniel Jung 6 min Lesedauer

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Im Rahmen einer Masterarbeit an der Fakultät Maschinenbau der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt wurde ein Monocoque-Konzept für den Antriebstrang eines wasserstoffbetriebenen Flugzeugs entwickelt, das zu einer Gewichtsersparnis von etwa sieben Kilogramm führt. Im Einsatz sind Faserverbundkunststoffe.

Der Einsatz von Faserverbundkunststoffen im Antriebsstrang eines Flugzeugs kann signifikante Gewichtseinsparungen ermöglichen, ohne die Sicherheit und Leistungsfähigkeit zu beeinträchtigen.(Bild:  Niklas Ohly)
Der Einsatz von Faserverbundkunststoffen im Antriebsstrang eines Flugzeugs kann signifikante Gewichtseinsparungen ermöglichen, ohne die Sicherheit und Leistungsfähigkeit zu beeinträchtigen.
(Bild: Niklas Ohly)

Die Luftfahrtindustrie sieht sich zunehmend der Herausforderung gegenüber, Emissionen und den Energieverbrauch zu reduzieren. Einer der vielversprechendsten Ansätze zur Erreichung dieser Ziele liegt in der Gewichtsreduktion von Flugzeugen. Insbesondere im Antriebsstrang, einem der schwersten und gleichzeitig sicherheitskritischsten Teile eines Flugzeugs, kann eine Gewichtsreduktion signifikante Vorteile bringen.

An der Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) wird im Rahmen des von der Bundesregierung geförderten Forschungsprojektes „HyFly“ im Labor für Wasserstofftechnik der Fakultät Maschinenbau ein Brennstoffzellen-Antriebssystem für einen flugfähigen Reisemotorsegler Valentin Taifun 17 E entwickelt.