Kunststoffveredelung
Wie beschleunigte Elektronen Kunststoffe optimieren

Aktualisiert am 14.04.2025 Von Dipl.-Ing. Dorothee Quitter 3 min Lesedauer

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Stoßen Massenkunststoffe an ihre Einsatzgrenzen, kann die gezielte Eigenschaftsveränderung durch Strahlenvernetzung eine kostengünstige Alternative zu Hochleistungskunststoffen sein. Konstruktionspraxis sprach darüber mit dem Geschäftsführer von Beta-Gamma-Service, Dr. Andreas Ostrowicki.

Eine mögliche Anwendung der Strahlenvernetzung  sind Zahnräder im Maschinenbau.(Bild:  Markus Steur/BGS)
Eine mögliche Anwendung der Strahlenvernetzung sind Zahnräder im Maschinenbau.
(Bild: Markus Steur/BGS)

BGS bietet als Dienstleistung die reproduzierbare Strahlenvernetzung von Kunststoffen an. Welche Vorteile bringt dieser Prozess?

Die Strahlenvernetzung von Kunststoffen mit energiereicher Elektronen- oder Gammastrahlung eröffnet den Weg in Anwendungen, die in vielen Fällen nur Spezial- oder Hochleistungswerkstoffen vorbehalten sind. So verleiht die Strahlenvernetzung z.B. preiswerten Massenkunststoffen und technischen Kunststoffen die mechanischen, thermischen und chemischen Eigenschaften von Hochleistungskunststoffen. Dieses „Upgrading“ ermöglicht den Einsatz unter Bedingungen, denen diese Kunststoffe ansonsten nicht standhalten. Und das, ohne in den Produktionsprozess einzugreifen: Die Strahlenvernetzung erfolgt nach der Formgebung durch Spritzgießen, Extrudieren oder Blasformen als letzter Verarbeitungsschritt in der Prozesskette auf dem Weg zum Endabnehmer. Insbesondere zeichnet sich die Strahlenvernetzung durch hohe Prozesssicherheit sowie Reproduzierbarkeit aus und erspart kunststoffverarbeitenden Betrieben dabei hohe Investitionen, z.B. in neue Werkzeuge.

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