Bildungszeit Werden Beschäftigte bald für Weiterbildung bezahlt?
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Arbeitsminister Hubertus Heil möchte für beschäftigte eine bezahlte Bildungszeit. Das Geld dafür soll von der Bundesagentur für Arbeit kommen. Doch ist der Vorstoß überhaupt wirkungsvoll? Oder nur ein weiteres Angebot, das keiner nutzt?
Arbeitsminister Hubertus Heil will Weiterbildung attraktiver machen. Geplant ist, dass Beschäftigte künftig bis zu einem Jahr bezahlt werden, während sie sich weiterbilden. Diese so genannte Bildungszeit soll Teil eines Weiterbildungsgesetzes werden. Als Vorbild dient Österreichs „Bildungkarenz“. Hier können sich Beschäftigte schon heute bis zu einem Jahr freistellen lassen. Für diese Zeit erhalten sie Weiterbildungsgeld.
„Das lässt sich auch als Bildungsteilzeit in zwei Jahren organisieren“, so Heil. Voraussetzung sei, dass sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer einig sind. Das Geld soll von der Bundesagentur für Arbeit in Höhe des Arbeitslosengeldes kommen: 60 Prozent für Alleinstehende, 67 Prozent mit Kind. Ein entsprechendes Gesetz wird aktuell im Bundeskabinett diskutiert.
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