SPS 2025 Wenn Software, Hardware und Automation intelligent zusammenspielen

Aktualisiert am 29.10.2025 Quelle: Rittal 3 min Lesedauer

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Unter dem Motto „Automation – Do it“ zeigen Eplan, Rittal und Rittal Automation Systems auf der SPS 2025, was durchgängig digitalisierte Prozesse und intelligentes Zusammenspiel von Software, Hardware und Automation leisten.

Wie kann die Industrie ihre Chancen nutzen und mit AI die Automatisierung auf die nächste Stufe bringen? Antworten wollen Eplan, Rittal und Rittal Automation Systems auf der SPS 2025 geben.(Bild:  Rittal/jasper ehrich)
Wie kann die Industrie ihre Chancen nutzen und mit AI die Automatisierung auf die nächste Stufe bringen? Antworten wollen Eplan, Rittal und Rittal Automation Systems auf der SPS 2025 geben.
(Bild: Rittal/jasper ehrich)

Zu den Engineering-Highlights zählen AI-Use-Cases wie der Eplan Copilot und Automated 3D Design, neue Ansätze unter Nutzung der Asset Administration Shell beim Thema Product Change Notification (PCN) sowie die Eplan Plattform 2026.

Auch kleine Digitalisierungsschritte erzielen Nutzen

Wollen Steuerungs- und Schaltanlagenbauer zukunftsfähig bleiben, müssen sie sich permanent technologisch weiterentwickeln. Komplexe Aufgaben in Engineering und Fertigung müssen vereinfacht und beschleunigt werden – und Prozessschritte jetzt auch AI-ready gemacht werden. „Die großen Chancen, die wir zukünftig durch AI sehen, sind Grund, dass Anlagenbauer bei der Digitalisierung jetzt richtig Tempo machen sollten”, sagt Uwe Scharf, Rittal Geschäftsführer Vertrieb Deutschland. Denn: Durchgängig digitale Workflows vom Engineering über die Fertigung bis zum Service sind bei vielen Anlagenbauern noch nicht Standard. „Nur wer richtig digitalisiert, kann zukünftig effizienter automatisieren und von den Vorteilen neuer Technologien wie KI profitieren“, erklärt Uwe Scharf weiter. Richtig ausgewählt, erzielen auch kleine Digitalisierungsschritte schon unmittelbaren Nutzen.

Die großen Chancen, die wir zukünftig durch AI sehen, sind Grund, dass Anlagenbauer bei der Digitalisierung jetzt richtig Tempo machen sollten.

Uwe Scharf

Engineering-Use-Cases zeigen AI-Potenzial

Was zukünftig im Anlagenbau mit AI möglich ist, zeigen Eplan und Rittal konkret an verschiedenen Use-Cases im Engineering – sei es der Eplan Copilot, Agentenkonzepte, Automated 3D Design und weitere. Dabei verfolgt Eplan ein klares Ziel: „Wir wollen AI genau dort einsetzen, wo sie Konstrukteure unterstützt und sie im Engineering-Prozess effizienter macht. Unser Ziel sind maßgeschneiderte Lösungen, die die Prozesse beim Kunden auf eine nächste Stufe heben“, erklärt Sebastian Seitz, CEO von Eplan, und ergänzt: „Der maximale und nachhaltige Nutzen ist unser Ziel und genau deshalb fokussieren wir uns darauf, per AI einen echten Mehrwert für unsere Anwender zu generieren.“

Neuheiten für die richtige Datenbasis

Die Basis für jede Automation bis hin zum Einsatz von AI sind erstklassige Daten. Auf der SPS werden dazu neue Ansätze unter Nutzung der Asset Administration Shell (Verwaltungsschale) sowie des E-Class-Standards vorgestellt und diskutiert. Neue Perspektiven für das Änderungsmanagement von Produkten schafft Eplan mit Lösungen beim Thema Product Change Notification (PCN), das sowohl für Anwender der Software als auch für Komponentenhersteller interessant ist. Gezeigt wird live am System, wie eine Änderung einer Komponente seitens des Herstellers direkt in Eplan angezeigt wird.

Neue Eplan Plattform 2026

Die Eplan Plattform 2026 setzt den Fokus noch mehr auf Kunden und ihre Anforderungen im jeweiligen Marktsegment.(Bild:  Eplan)
Die Eplan Plattform 2026 setzt den Fokus noch mehr auf Kunden und ihre Anforderungen im jeweiligen Marktsegment.
(Bild: Eplan)

Als weiteres Highlight präsentiert Eplan auf der SPS die neue Eplan Plattform 2026. Mit ihr wurde das komplette Portfolio weiterentwickelt – mit mehr Fokus auf Kunden und ihre Anforderungen im jeweiligen Marktsegment. Zentraler Punkt ist die deutliche Reduzierung von Komplexität. Mit dem neuen Software-Portfolio wird die volle Leistungsstärke der Eplan Plattform transparenter – und durch zahlreiche Erweiterungen zur umfassenden Komplettlösung im speziellen Anwendungsfeld, heißt es. Verschiedene Engineering-Disziplinen lassen sich jetzt noch tiefer integrieren – zum Aufbau eines vollständigen digitalen Zwillings für Automatisierungssysteme von Maschinen oder Anlagen.

Rittal Wire Handling System automatisiert Transport

Mit einem neuen Wire Handling System (WHS) erhöht Rittal Automation Systems die Effizienz und Flexibilität des Drahtkonfektionier-Vollautomaten „Wire Terminal WT“ im Verbund mit dem digitalen Assistenzsystem „Eplan Smart Wiring“. Mit dem ab der SPS verfügbaren System werden die am Wire Terminal konfektionierten Drähte per Druckluft-Verlegesystem direkt an entfernte Arbeitsplätze transportiert. Mit Eplan Smart Wiring können selbst weniger erfahrene Mitarbeiter Verdrahtungsaufgaben übernehmen. Jetzt fordern sie einfach per Knopfdruck vom Arbeitsplatz aus den nächsten passenden Draht an. Großer Vorteil im Prozess: Durch das System kann ein Wire Terminal mehrere Projekte und Arbeitsplätze gleichzeitig bedienen.

Neues Chiller-Programm und Ex-Gehäuse-Zertifizierung

Rittal zeigt die Erweiterung des Blue e+ Chiller-Portfolios für die effiziente Maschinenkühlung und Klimatisierung von Schaltschränken und Server-Racks.(Bild:  Rittal)
Rittal zeigt die Erweiterung des Blue e+ Chiller-Portfolios für die effiziente Maschinenkühlung und Klimatisierung von Schaltschränken und Server-Racks.
(Bild: Rittal)

Gezeigt wird zudem die Erweiterung des Blue e+ Chiller-Portfolios für die effiziente Maschinenkühlung und Klimatisierung von Schaltschränken und Server-Racks. Rittal bietet nun F-Gas-Verordnungskonforme Lösungen für nahezu jeden Anwendungsbereich – vom Maschinenbau über Batteriespeicherkraftwerke bis hin zur IT. Im Mittelpunkt des Sortimentsausbaus stehen neue Leistungsklassen von 1,5 bis 7 kW, Outdoor-Modelle und ein Hybrid-IT-Chiller mit Freikühler für besonders hohe Energieeffizienz. Neuheiten gibt es auch bei den Rittal Ex-Gehäusen: Mit der UL-HazLoc-Zertifizierung verfügen diese nun über die entsprechende Zertifizierung für den Betriebstemperaturbereich von -50 bis +180 Grad Celsius. Die ATEX- und IEC-Ex-Zertifizierungen für denselben Betriebstemperaturbereich liegen bereits vor.

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SPS 2025: Halle 3C, Stand 321

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