Robotik Wenn der Roboter den Badmintonschläger schwingt

Von ETH Zürich 1 min Lesedauer

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Ein Forschungsteam der ETH Zürich hat dem vierbeinigen Roboter Anymal das Badmintonspiel beigebracht – inklusive präzisem Armschwung, aktiver Wahrnehmung und geschickter Beinarbeit.

Im Rahmen eines Forschungsprojekts der ETH Zürich: Robotor Anymal hat gelernt, Badminton zu spielen.(Bild:  Video: Nicole Davidson / ETH Zürich)
Im Rahmen eines Forschungsprojekts der ETH Zürich: Robotor Anymal hat gelernt, Badminton zu spielen.
(Bild: Video: Nicole Davidson / ETH Zürich)

Wie bringt man einen Roboter dazu, gleichzeitig zu laufen, zu sehen und einen Federball zurückzuschlagen? Forschende der ETH Zürich unter der Leitung von Marco Hutter, Professor für Robotersysteme, haben diese Frage untersucht. Sie entwickelten eine Steuerung, die Beinbewegungen, Armführung und Kamerablick koordiniert. Der Roboter Anymal verfolgt den Federball mit zwei Kameras, schätzt die Flugbahn ein und läuft zur richtigen Stelle, um im richtigen Moment zuzuschlagen. Im Video erzählt Andrei Cramariuc, wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Hutter, wie das Training ablief und welche Herausforderungen es dabei zu meistern gab.

Die Koordination der Bewegung zwischen den unteren und oberen Gliedmaßen und die Ausrichtung der Gliedmaßensteuerung an der Wahrnehmung sind erhebliche Herausforderungen in der Robotik, insbesondere in dynamischen Umgebungen. Zu diesem Zweck stellen die Forscher der ETH Zürich einen Ansatz vor, der mobile Manipulatoren in die Lage versetzt, Badminton zu spielen, eine Aufgabe, die eine präzise Koordination von Wahrnehmung, Fortbewegung und Armschwingen erfordert, wie sie in im Artikel „Learning coordinated badminton skills for legged manipulators“ erklären, der vor kurzem im Wissenschaftsjournal Science Robotics veröffentlicht wurde.

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