SPS 2024 Wege für interoperable Digital-Twin-Lösungen

Quelle: Open Industry 4.0 Alliance 2 min Lesedauer

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Auch in diesem Jahr ist die Open Industry 4.0 Alliance auf der SPS vertreten. Mit insgesamt 106 Allianz-Mitgliedern sowie dank des steigenden Aktivitätslevels innerhalb der Projekte und Partnerschaften präsentiert die Allianz wesentlich mehr Use Cases und Projekte für Industrie 4.0 und IIot.

Use Case für Use Case: Open Industry 4.0 Alliance zeigt Wege für interoperable Digital-Twin-Lösungen auf der SPS 2024.(Bild:  OI4)
Use Case für Use Case: Open Industry 4.0 Alliance zeigt Wege für interoperable Digital-Twin-Lösungen auf der SPS 2024.
(Bild: OI4)

Im Vordergrund des diesjährigen Auftritts der Allianz steht – neben einer Neuauflage der „Follow The Digital Twin Challenge“ – die Präsentation eines Vertical-Farming-Demonstrators, der anhand von gleich drei Use Cases den Fokus auf Multi-Vendor-Ansatz und die Interoperabilität innerhalb solch synergetischer Projekte demonstrieren soll. Diese Fallbeispiele beschäftigen sich im Einzelnen mit den Themen „Engineering to Operations“, „Industrial Control as a Service“ und „Automated as Built“.

IT und OT verbinden

Initial vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in Zusammenarbeit mit Boehringer Ingelheim und Endress+Hauser entwickelt, nehmen inzwischen weitere OI4-Mitglieder wie Beckhoff, Copa-Data, Flecs und Zeta an diesem Projekt teil. Dieses zeigt im Rahmen einer anschaulichen Demo die Verbindung zwischen IT und OT und die neuen OI4 Architectural Guardrails im Einsatz. Die Open Industry 4.0 Alliance fungiert dabei gleichzeitig als Enabler, Netzwerk und Plattform, unterstützt die Projekt-Teilnehmer bei Koordination, Projekt- sowie Wissensmanagement und bietet eine geschützte Umgebung auf Basis seiner IP Policy.

Interoperabilität für Daten, Schnittstellen und Semantiken

Michael Riester, Head of Research & Development bei Endress+Hauser, ergänzt: „Mit dem Vertical-Farming-Demonstrator zeigt die Open Industry 4.0 Alliance, wie Hersteller durch die Sicherstellung der Interoperabilität und auf Basis von Standards wie der Verwaltungsschale als Implementierung des digitalen Zwillings, Planungsprozesse der Prozessindustrie nachhaltig optimieren und es ermöglichen, diese effizienter zu gestalten. Damit werden manuelle Aufwände reduziert und sowohl die Dauer für die Planung neuer Anlagen als auch die Time-to-market deutlich optimiert. Der zentrale Aspekt ist hierbei die Sicherstellung der Interoperabilität für Daten, Schnittstellen und Semantiken über den kompletten Lebenszyklus.“

Wettbewerb „Follow The Digital Twin“ mit vielen Use Cases

Auch das Thema „digitaler Zwilling“ steht im Fokus des Messeauftrittes der Open Industry 4.0 Alliance. Im Rahmen einer Neuauflage des Wettbewerbs „Follow The Digital Twin“ wird Standbesuchern die Interoperabilität standardisierter digitaler Zwillinge visuell erlebbar gemacht. Mit der Umorientierung auf Use Cases will die OI4 dieses Thema auch den Endkunden verständlicher und begreifbarer machen. Dabei führt der Weg quer über die Messe zu Ständen von zahlreichen Allianzmitgliedern, an denen sie dieses Mal stärker auf Use Cases orientierte digitale Zwillinge finden, scannen und eine dazugehörige Web-App öffnen müssen. Es können zahlreiche Digital Twins – die von den Unternehmen allesamt in einem Format gemäß der AAS strukturiert sind – gefunden und eingescannt werden. Beispiele von Anwendungsfällen sind etwa die Themenfelder „Up-to-Date Information”, „Transfer of Ownership“ oder „Predictive Maintenance”.

OI4 auf der SPS 2024: Halle 5, Stand 160

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