Schraubmontage Weber modifiziert Schraubspindel für den Einsatz in der Robotik

Quelle: Pressemitteilung Weber Schraubautomaten 2 min Lesedauer

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Die Weber Schraubautomaten GmbH hat ihr Erfolgsmodell SEV-P überarbeitet und bietet mit der modifizierten Pick-&-Place-Schraubspindel eine Lösung, die einen vollautomatischen Werkzeugwechsel ermöglicht.

Im Werkzeug-Bahnhof bedient sich die SEV-P vollautomatisch mit Werkzeugen. Das Picken und Positionieren der unterschiedlichen Verbindungselemente erfolgt dann mittels Vakuum-Technologie.(Bild:  WEBER Schraubautomaten GmbH)
Im Werkzeug-Bahnhof bedient sich die SEV-P vollautomatisch mit Werkzeugen. Das Picken und Positionieren der unterschiedlichen Verbindungselemente erfolgt dann mittels Vakuum-Technologie.
(Bild: WEBER Schraubautomaten GmbH)

In der robotergestützten Schraubmontage können durch einen fortlaufenden Werkzeugwechsel beliebig viele unterschiedliche Werkzeuge für verschiedene Arbeitsgänge eingesetzt werden. Die Zeitersparnis ist im Vergleich zu einem traditionellen manuellen Werkzeugwechsel enorm. Weber hat zu diesem Zweck seine Pick-&-Place-Schraubspindel SEV-P überarbeitet.

Wie das Unternehmen mitteilt, kann die neue Schraubspindel verschiedene Werkzeuge mit einer Arbeitsgeschwindigkeit von bis zu 500 mm/s ablegen, wechseln und wieder aufnehmen. Die SEV-P werde dabei binnen weniger Sekunden für unterschiedliche Schraub- und Verbindungsszenarien umgerüstet – ohne Eingriff des Menschen. Dabei sind die Komponenten so ausgelegt, dass die Spindel bis zu drei Millionen Wechselzyklen ausführen kann, heißt es.

Drei Baugrößen verfügbar

Die neue SEV-P gibt es in drei Baugrößen.(Bild:  WEBER Schraubautomaten GmbH)
Die neue SEV-P gibt es in drei Baugrößen.
(Bild: WEBER Schraubautomaten GmbH)

Weber bietet die neue Schraubspindel in drei verschiedenen Baugrößen um: die kleinste Spindel ist für Leichtbau-Robotik (bis 3 kg Traglast) und niedrige Drehmomente (0,1-3 Nm) geeignet. Die mittlere Spindel kann Drehmomente von 3 bis 30 Nm umsetzen – die größte Spindel der Baureihe ist für bis zu 60 Nm ausgelegt und für Industrierobotik geeignet.

Das Picken und Positionieren der unterschiedlichen Verbindungselemente werden mittels Vakuum-Technologie realisiert. Das bedeutet, dass das Verbindungselement durch Unterdruck am Werkzeug angesaugt, am Bauteil positioniert und anschließend verschraubt wird. Somit können Verbindungselemente aus magnetischem oder nicht-magnetischem Werkstoffen verarbeitet werden.

Optionaler Werkzeug-Bahnhof und Lagerbock-Schlitten

Im optional verfügbaren Werkzeug-Bahnhof bedient sich die SEV-P vollautomatisch aus verschiedenen Werkzeugen. Der Bahnhof ist mit einer Sensorik ausgestattet, die die sichere Ablage des entsprechenden Werkzeugs anzeigt. Die Auswahl der richtigen Werkzeuge für den anstehenden Montageprozess erfolgt über ein Werkzeug-Identifikationssystem, das auf der Basis elektromagnetischer Wellen (RFID) arbeitet; anhand zuvor zugewiesenen IDs erkennt das System die zu verwendende Werkzeuge und setzt sie in allen weiteren Prozessen fehlerfrei ein.

Schließlich bietet Weber für die SEV-P optional einen Schlitten an, der die Zu- und Abführung des Lagerbocks zum zu verschraubenden Teil vollzieht. Dies ist besonders bei kleineren Robotern vorteilhaft, die zu wenig Kraft für das Nachführen der Schraube haben. Die Sensorik dieses Schlittens beinhaltet auch eine analoge Tiefenmessung für die Überwachung der Schraubtiefe.

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