Optische Sensoren

Was Sensoren mit Hintergrundausblendung leisten können

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Indirekt messen mit Lichtlaufzeit

Ein weiteres Verfahren zur Hintergrundausblendung ist die Lichtlaufzeitmessung, eine indirekte Messmethode, bei der man sich die Ausbreitungsgeschwindigkeit von Licht zu nutze macht. Hierbei wird die Zeit gemessen, die ein Signal für eine Strecke bis zu einem Objekt benötigt, dessen Position bestimmt werden soll. Bei dem Verfahren, auch Time-to-Flight genannt, wird die Phasenlage des vom Objekt reflektierten Lichts mit der Phasenlage des gesendeten Lichtstrahls verglichen, also die Phasenkorrelation ermittelt. Je weiter ein Objekt entfernt ist, desto stärker verschieben sich diese beiden Phasen zueinander. Aus den unterschiedlichen Phasenlagen lässt sich schließlich die Entfernung zu einem Objekt berechnen und hieraus die Aussage treffen, ob es sich im Erfassungsbereich des Sensors befindet oder nicht.

Nach dem Time-of-Flight-Prinzip arbeitende Sensoren sind sehr robust, da sie keine mechanisch verstellbaren Elemente haben. Darüber hinaus ermöglichen solche Geräte eine gleichbleibend gute Auflösung über den gesamten Arbeitsbereich, vorausgesetzt, das zu detektierende Objekt hat einen ausreichend hohen Reflexionsgrad, damit genügend Licht für eine Signalauswertung zur Verfügung steht.

Ein Grundsatz, der im Übrigen für alle hier vorgestellten Arbeitsprinzipien der Hintergrundausblendung gilt. (jv)

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