Simulation
Warum weniger Freiheitsgrade mehr Freiheit bedeutet

Quelle: Wago 5 min Lesedauer

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Wenn bei FEM-Modellen mit unzähligen Freiheitsgraden nur wenige Informationen relevant sind, können kleine Reduced Order Models Zeit sparen. Wago hat auf diese Weise ein Tool entwickelt, mit dem Kunden Steckverbinder selbst durch thermoelektrische Simulationen bewerten können.

3D-FEM-Modelle sind detailliert, groß und rechenintensiv. Dank ROM und der Unterstützung von Cadfem ist es Wago gelungen, einen E-Shop für die Thermosimulation aufzubauen. (Bild:  WAGO)
3D-FEM-Modelle sind detailliert, groß und rechenintensiv. Dank ROM und der Unterstützung von Cadfem ist es Wago gelungen, einen E-Shop für die Thermosimulation aufzubauen.
(Bild: WAGO)

Sind bei 3D-FEM-Modellen mit 1 Million Freiheitsgraden nur wenige Informationen relevant, können sie in kleine Reduced Order Models (ROM) exportiert werden. Das spart viel Zeit. Wie dies in Ansys geht, zeigt ein Beispiel von Wago – mit Vorteilen für viele Beteiligte: So werden sowohl Simulationsingenieure als auch Vertrieb bei Wago entlastet, weil Kunden ihre Steckverbinder selbst durch thermo-elektrische Simulationen bewerten. Zu finden ist das Tool auf der Produktdetailseite der jeweiligen Leiterplattenanschlusstechnik im E-Shop von Wago, wobei es im ersten Schritt für eine Auswahl an Leiterplattenklemmen und -Steckverbindern verfügbar ist.

Wir hatten die Herausforderung, dass sich unsere kleine Simulationsabteilung neben der Produktentwicklung verstärkt mit Anfragen von Kunden und Kollegen aus Vertrieb und Produktmanagement beschäftigen musste.

Wilhelm Rust