Connectivity
Warum Funk? Neue Freiheitsgrade für die Produktion

Von Dr. Miriam Solera Ureña* 5 min Lesedauer

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Die vernetzte Fertigung entsteht nicht durch „Kabel oder Funk“, sondern durch das intelligente Zusammenspiel beider Kommunikationsformen. Drahtlose Lösungen erschließen dabei jene Flexibilität und Skalierbarkeit, die moderne Produktionsarchitekturen wettbewerbsfähig machen.

Großflächige oder stark wachsende IoT-Szenarien in der Fabrikautomatisierung sind mit konventioneller Verkabelung oft nur mit erheblichem Infrastrukturaufwand umsetzbar. Funktechnologien können ergänzend und sinnvoll eingesetzt großen Mehrwert bieten.(Bild:  © JK_kyoto – stock.adobe.com / KI-generiert)
Großflächige oder stark wachsende IoT-Szenarien in der Fabrikautomatisierung sind mit konventioneller Verkabelung oft nur mit erheblichem Infrastrukturaufwand umsetzbar. Funktechnologien können ergänzend und sinnvoll eingesetzt großen Mehrwert bieten.
(Bild: © JK_kyoto – stock.adobe.com / KI-generiert)

Produktionssysteme erzeugen und verarbeiten heute in immer größerem Umfang Daten für Steuerung, Überwachung und Wartung. Dadurch entsteht eine zunehmend vernetzte Fertigung, die davon abhängig ist, dass die Kommunikationsinfrastruktur für produktionsrelevante Datenströme sicher und zuverlässig funktioniert, zugleich aber systematisch priorisiert und entlang künftiger Transformationspfade nachhaltig ausgerichtet wird.

Kabelgebundene Systeme stoßen in modernen Produktionsumgebungen zunehmend an Grenzen: Mobil arbeitende Maschinen, bewegliche oder dauerhaft rotierende Anwendungen, autonome Transportsysteme sind Beispiele davon. Zudem unterliegen bewegte Kabel zu Sensoren oder Werkzeuge in Montagerobotern einem hohen mechanischen Verschleiß, mit dem Risiko hardwarebedingter Ausfallzeiten. Gleichzeitig sind großflächige oder stark wachsende IoT‑Szenarien mit konventioneller Verkabelung oft mit erheblichem Infrastrukturaufwand umsetzbar.