Produktzulassungen
Warum der Markterfolg in der Entwicklung beginnt

Quelle: Hummel AG 4 min Lesedauer

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Internationale Produktzulassungen gelten in vielen Unternehmen noch immer als formaler Prozess, der am Ende der Entwicklung abgearbeitet wird. Ein Denkfehler, der Unternehmen teuer zu stehen kommen kann.

Die Auswahl von Komponenten mit begrenztem oder fehlendem Zulassungsspektrum könnne den Marktzugang einschränken. Umgekehrt ermöglichen Lösungen mit internationalen Zulassungen – etwa für Europa, Nordamerika und ausgewählte asiatische Märkte – eine deutlich höhere Flexibilität.(Bild:  Hummel)
Die Auswahl von Komponenten mit begrenztem oder fehlendem Zulassungsspektrum könnne den Marktzugang einschränken. Umgekehrt ermöglichen Lösungen mit internationalen Zulassungen – etwa für Europa, Nordamerika und ausgewählte asiatische Märkte – eine deutlich höhere Flexibilität.
(Bild: Hummel)

In der industriellen Praxis zeigt sich ein wiederkehrendes Muster: Konstrukteure und Entwickler konzentrieren sich auf Funktion, Leistung und Fertigbarkeit eines Produkts. Regulatorische Vorgaben und Zulassungsanforderungen werden oft erst dann zum Thema, wenn das Produkt konstruktiv bereits weitgehend abgeschlossen ist. Was auf den ersten Blick pragmatisch erscheint, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als strategischer Fehler mit weitreichenden Konsequenzen.

„Produktzulassungen beeinflussen nicht nur formale Aspekte, sondern haben direkten Einfluss auf Konstruktion, Materialauswahl und die eingesetzte Verbindungstechnik", betont Christian Latte, Head of Technical Compliance und Zulassungsbeauftragter der Hummel AG. Wer regulatorische Vorgaben und technische Standards frühzeitig in den Entwicklungsprozess einbezieht, vermeidet aufwendige Nacharbeiten, reduziert Entwicklungsrisiken und verkürzt die Zeit bis zur Markteinführung. In diesem Sinne seien Zulassungen kein Hemmnis, sondern ein klarer Wettbewerbsvorteil, ist Christian Latte überzeugt.