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Warum ALM-Systeme in der Hardwareentwicklung unverzichtbar sind

Ein Gastbeitrag von Isabell Dostal, Manager Delivery ALM, Inneo Solutions 5 min Lesedauer

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Rückrufaktionen wie der Takata-Airbagskandal zeigen, wie weitreichend die Folgen sein können, wenn Anforderungen nicht vollständig erfasst oder dokumentiert werden. ALM-Systeme reduzieren das Risiko.

In der Hardwareentwicklung, wo physikalische Eigenschaften, chemische Beständigkeit und regulatorische Vorgaben ineinandergreifen, bietet ein ALM-System die nötige Klarheit.(Bild: ©  Kwangmoozaa – stock.adobe.com)
In der Hardwareentwicklung, wo physikalische Eigenschaften, chemische Beständigkeit und regulatorische Vorgaben ineinandergreifen, bietet ein ALM-System die nötige Klarheit.
(Bild: © Kwangmoozaa – stock.adobe.com)

Es ist eine jener Geschichten, die man sich in Vorlesungen erzählt, wenn der Stoff trocken ist und ein wenig Leben in die Theorie gebracht werden soll. Ein Dozent für Kunststofftechnik berichtet von einem kleinen, mittelständischen Spritzgussunternehmen, das sich auf die Herstellung von Airbagabdeckungen für die Automobilindustrie spezialisiert hat. Ein solides Geschäft, technisch anspruchsvoll, aber überschaubar. Bis eines Tages eine Nachricht aus Australien eintrifft, die alles infrage stellt.

Dort, am anderen Ende der Welt, öffnen sich Airbags ohne ersichtlichen Grund. Die Fahrzeuge sind intakt, die Sensorik scheint zu funktionieren – und doch lösen die Sicherheitssysteme aus, als wäre ein Unfall geschehen. Der Verdacht fällt schnell auf die Abdeckungen. Die Qualität der Fertigung wird angezweifelt, eine Rückrufaktion steht im Raum. Für das kleine Unternehmen wäre das ein finanzielles Desaster.