Polymer-Gleitlager

Wartungsfreie Polymer-Gleitlager arbeiten in mobilen Sägewerken

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Holz an jedem Ort veredeln

Umgeben von Wäldern am Alpenrand in Süddeutschland liegt der Firmensitz der SERRA Maschinenbau. Im idyllischen Rimsting sorgen 30 Mitarbeiter für die Betreuung der weltweiten Kunden. Die Erfolgsgeschichte von Serra begann im Jahr 1987. In Kanada hatte der bayerische Land- und Forstwirt Hans Fritz eine eigene Landwirtschaft geführt.

Auf einer Ausstellung in Toronto überzeugten den Fachmann die Möglichkeiten eines mobilen Sägewerkes, das zur Holzverarbeitung direkt an den Stamm transportiert werden kann. Sein Ziel stand fest: Mit dem mobilen Sägewerk soll im eigenen Wald am Chiemsee das anfallende Rundholz verarbeitet werden. Ein Modell für den deutschen Markt wurde konstruiert. 1989 durchlief die erste Serie von drei mobilen Sägewerken erfolgreich das technische Prüfverfahren. Das war die Geburtsstunde der SERRA (lat. Säge) Maschinenbau GmbH am 1. Januar 1990.

Weltweit über 1.000 mobile und stationäre Anlagen im Einsatz

Immer mehr Waldbesitzer, Handwerker, Landwirte oder Sägewerker kennen die Vorteile von mobilen Sägewerken: auf vier Rädern erreicht die Säge jederzeit jeden Ort, an dem Holz veredelt werden soll. Ob Bretter, Balken oder Latten, verschiedene Modellgrößen und Preisklassen erfüllen jeden Kundenwunsch. „Heute haben wir weltweit über 1.000 mobile und stationäre Anlagen im Einsatz“, berichtet Geschäftsführer Hans Fritz. „Allein in Deutschland zählen wir mit über 400 verkauften Breitbandsägewerken zu einem der führenden Hersteller.“

Manfred Rosam, Leiter des Konstruktionsbüros: „Wir wollen unseren Kunden ständig Innovationen bieten. Vor allem das Thema Gewichtsersparnis nimmt bei uns eine sehr große Rolle ein. Hier spielen die Kunststofflager von igus natürlich eine besondere Rolle.“

Die leichten aber robusten Polymerlager finden an allen Stellen Einsatz, wo es in den Sägewerken zu Dreh- oder Verschiebebewegungen kommt. Sie substituieren Kugellager oder gefettete Stahl- auf Stahl-Führungen. Speziell beim Niveauausgleich geht es besonders rau zu. Hier wird jeder Stamm individuell nivelliert, das Holz festgeklemmt und auf die Auflagen gepresst.

Der „iglidur J“-Werkstoff für die Linearführungsfolien gewährleistet dabei sehr gute Reibwerte. Er ist speziell für lineare Anwendungen konzipiert. Das „DryLin“-Linearführungssystem ist ein trocken laufendes System, d. h. es schmiert sich trocken selbst und ist extrem schmutzunempfindlich und robust. „Die Linearführungsfolien setzen wir schon seit ungefähr sechs Jahren in verschiedenen Sägewerken ein. Sie haben sich von Anfang an bewährt“, bilanziert Manfred Rosam. (Was DryLin-Linearführungen sonst noch bieten lesen Sie auf der nächsten Seite)

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