Nicht für jede Konstruktionsaufgabe müssen die Möglichkeiten aktueller CAD-Software ausgeschöpft werden. Häufig genügen auch weniger Funktionen. Welche Vorteile Low-Cost-CAD-Software hat, lesen Sie hier.
Nicht selten sind die Möglichkeiten moderner 3D-CAD-Software für die jeweilige Konstruktionsaufgabe überdimensioniert.
„Was nichts kostet, ist nichts wert“ – soll sich Albert Einstein 1927 notiert haben. Es gibt sicher unzählige Beispiele, auf die dieses Zitat zutrifft. Jedoch existieren auch solche, die bestätigen, dass es die besten Dinge im Leben eben nicht für Geld gibt. Die Design-CAD-2D-/3D-Produktlinie zeigt, dass Qualität nicht unbedingt mit hohen Anschaffungskosten in Verbindung stehen muss. Aufgrund geringer Lizenzkosten (etwa 100 Euro/Lizenz) hat Design-CAD global über eine Million User. Mit rund 250.000 Installationen hat der deutschsprachige Raum einen großen Anteil daran.
Für die Entwickler der Low-Cost-Software Design-CAD stand von Anbeginn das einfache Anwenden des Programms im Fokus. Ein Grund, warum es so beliebt ist – mal abgesehen vom Preis-Leistungsverhältnis. Um Kosten und Nutzen eines Low-Cost-CAD-Systems jedoch richtig einzuschätzen, muss man sich im Vorfeld einige Fragen beantworten:
1. Über welchen Preisbereich sprechen wir überhaupt?
2. Welche Art von Zeichnungen möchte man erstellen?
3. Ist eine Branchenlösung notwendig, lassen sich Anpassungen vornehmen?
4. Wo genau liegen die Grenzen eines Low-Cost-CAD-Systems?
5. Ist die Software leicht zu erlernen?
6. Was für Kosten entstehen bei der Einführung des Systems?
7. Ist der Datenaustausch mit anderen CAD-Systemen gewährleistet?
Über die Software Design-CAD
Für Unternehmen, die mit High-End-Systemen arbeiten, sind Lizenzgebühren von 1000 bis 2000 Euro bereits ein absolutes Low-Cost-Segment. Die Design-CAD-Produktlinie bewegt sich mit rund 100 Euro pro Lizenz deutlich darunter. Updates und Upgrade kosten rund 70 Euro, Vorgängerversionen deutlich unter 50 Euro.
Das Lizenzmodell entspricht einer Dauerlizenz. Mietlizenzen werden in diesem Preisbereich nicht angeboten. Wer sich jetzt fragt, wo da denn der Haken liegt, dem sei gesagt, dass die Design-CAD-Produktlinie von Anfang an auf eine hohe Anwenderzahl ausgerichtet ist und im Hintergrund kein aufwändiges Systemhauskonzept besitzt. Diese dauerhafte Kosteneinsparung erwirkt somit den niedrigen Lizenzpreis.
Auch die Programmentwicklung und die Performance sind auf diese Art des Vertriebs ausgerichtet: Das System lässt sich ohne umfangreiche Unterstützung eines Systemhauses installieren und anwenden.
Design-CAD benötigt keine großen oder besonderen Systemanforderungen und ist sogar auf älteren Computern gut zu nutzen. Natürlich ist ein aktueller Computer mit guter Performance für den Einsatz eines CAD-Systems immer von Vorteil, so auch bei Design-CAD.
Sofern man als Anwender keine speziellen Branchenlösungen einsetzt, haben eigentlich alle CAD-Systeme bereits vor rund 15 Jahren ihren Reifegrad in der geometrischen Konstruktion erreicht. Irgendwann gibt es einfach keine weiteren Möglichkeiten mehr, Kreis, Bogen, Kurve oder Linie zu erstellen. Alle 2D-CAD-Systeme besitzen mittlerweile umfangreiche geometrische Konstruktionsmöglichkeiten. Das kann auch Design-CAD von sich behaupten. Für einfache Erweiterungen gibt es eine eigene Programmier-/Makrosprache, mit der man das System in einem sehr einfachen Basic-Dialekt an seine eigenen Bedürfnissen anpassen kann. Für größere Adaptionen kann man auf die Schnittstellen von Visual C++, Visual Basic und Delphi zurückgreifen.
Wie alle 2D-CAD-Systeme hat auch Design-CAD mittlerweile umfangreiche geometrische Konstruktionsmöglichkeiten.
(Bild: DWS)
Wo liegen die Grenzen der Software?
Im 3D-Bereich arbeitet man mit einer eigenen 3D-Engine: Design-CAD 3D MAX unterstützt 3D-Solids, Flächenmodelle oder Freiformflächen, die man mit den booleschen Operationen (Addition, Subtraktion, Schneiden) bearbeiten kann. Design-CAD unterstützt keine parametrische Konstruktion. Hier zieht sich sicherlich die technologische Grenze eines Low-Cost-Systems zu einem High-End-System. Die Entwicklung eines parametrischen 3D-Kernels bedeutet einen sehr hohen Entwicklungsaufwand oder entsprechende Lizenzkosten, wenn man diese Technologie extern einkaufen muss. Parallel sind auch die Anforderungen an die eingesetzte Hardware höher. Bei Design-CAD 3D MAX hat man sich gegen eine Implementierung eines parametrischen 3D-Kernels entschieden und setzt auf die Weiterentwicklung der eigenen 3D-Engine.
Zwei Vorteile ergeben sich daraus: Design-CAD arbeitet auch auf leistungsschwächeren Computern mit guter Performance und die Lizenzkosten bleiben für den Kunden niedrig.
Design-CAD 3D MAX arbeitet mit einer eigenen Engine und unterstützt 3D-Solids, Flächenmodelle oder Freiformflächen.
(Bild: DWS)
Keine Alternative für parametrisches Konstruieren
Die 3D-Funktionalität ist auch der eindeutigste Bereich, in dem sich ein Low-Cost-CAD- technologisch von einem High-End-CAD-System unterscheidet. Benötigt ein Konstrukteur für seine Entwicklung ein parametrisches Konstruktionssystem, dann ist ein Low-Cost-CAD-System sicherlich keine Alternative. Kann man jedoch beim Konstruieren darauf verzichten, entsteht ein riesiger Kostenvorteil, der sehr schnell in die zehntausende von Euros gehen kann.
Bei Großprojekten, wie beispielsweise die 3D-Planung/-Konstruktion eines Flughafens, ist ein Low-Cost-CAD-System natürlich völlig überfordert. Man darf die verschiedenen Systeme und deren Einsatzzweck auch nicht 1:1 gegenüberstellen. Das wäre in etwa so, als vergliche man einen Großtransporter mit einem Kleinwagen. Beide können zwar von A nach B fahren sowie Personen oder Dinge transportieren. Der Zweck ihres Einsatzes könnte jedoch nicht unterschiedlicher sein. Nichtsdestotrotz kann ein Low-Cost-CAD-System als Zweit- oder Drittsystem ein Großprojekt in vielen Fällen sehr gut unterstützen und somit dann doch helfen, Kosten einzusparen.
Mit „Easy to use“ bewerben viele Anbieter ihre CAD-Lösungen. Ob das auch immer so stimmt, mag dahingestellt sein. Umso mehr war es ein Anliegen der Entwickler von Design-CAD, genau das in den Vordergrund zu stellen. Die Bedienung eines Programms ist immer Geschmackssache, aber die Erfahrung zeigt, dass auch Umsteiger, die jahrelang andere Systeme eingesetzt haben, einen schnellen und sicheren Einstieg ins Design-CAD-Programm finden.
Stand: 08.12.2025
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Da das Erlernen eines CAD-Systems nicht mit dem eines Office-Produkts zu vergleichen ist, sind vorhandene Begleit- und Schulungsmaterialien ein wichtiges Kriterium für die Kaufentscheidung. Hier bietet die GK-Planungssoftware als Vertrieb von Design-CAD seit Jahren umfangreiche Trainingsmaterialien zum Selbststudium (Print und Online). Gerade die Online-Trainingsplattform DC Training wird gegenüber Print-Materialien immer mehr bevorzugt, da neben schriftlichen Informationen zusätzlich umfangreiche Video-Materialien im Angebot sind. Diese Schulungs- und Trainingsmaterialien werden laufend aktualisiert und kontinuierlich erweitert.
Beim professionellen Einsatz von Design-CAD im Unternehmen macht es Sinn, die Zusatzapplikation „DC Toolkit Enterprise“ von Dolata-Werner-Software-Vertriebs GmbH mit zu erwerben. Für rund 50 Euro erhält man nicht nur „kleine“ Branchenlösungen für die Bereiche Maschinenbau, Architektur und Tischler, sondern zusätzlich noch den Zugang zum Trainingsportal DC Training. Weitere Hilfen stehen über den Youtube-Channel von Design-CAD und über das kostenfreie DC-Toolkit-Support-Forum zur Verfügung.
Kosten für die Einführung und Kompatibilität
Für Design-CAD werden im deutschsprachigen Raum auch Vorort- und Migrations-Dienstleistungen/-schulungen über den Service-Dienstleister Dolata-Werner-Software-Vertriebs GmbH angeboten. Trotz der Einfachheit der Lösung, macht es für ein Unternehmen ab einer gewissen Lizenzanzahl Sinn, durch gezielte Schulung und Anpassung an den Einsatzbereich den optimalen Nutzungsgrad herzustellen. Diese Dienstleistungen entsprechen denen eines Systemhauses und sind in der Kalkulation und bei der Anschaffung eines Low-Cost-CAD-Systems mit zu berücksichtigen.
Wie im Office-Bereich das DOC-/DOCX-Format, ist das DWG-/DXF-Format das wichtigste und häufigste Austauschformat. Um die höchstmöglichste Kompatibilität zu gewährleisten, wurde 1998 von verschiedenen CAD-Herstellern die Open Design Alliance gegründet. Der Design-CAD-Entwickler Imsi Design LLC war zu dieser Zeit sogar ein Gründungsmitglied. Seit Jahren ist in Design-CAD diese Technologie für die höchstmögliche Interoperabilität in der Arbeit mit DWG- und DXF-Dateien integriert. Neben dem Standardformat Auto-CAD-DWG/-DXF (R12 bis 2018) unterstützt Design-CAD die Formate WMF, HPGL, XYZ, VRML, PDF, Sketch Up SKP, OBJ und STL (3D-Druck).