Binder-Jetting-Technology
Der größte 3D-Drucker der Welt für Sand

Quelle: Voxeljet 4 min Lesedauer

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Gemeinsam mit GE Vernova und dem Fraunhofer IGCV hat Voxeljet den aktuell größten 3D-Drucker der Welt für Sandformen entwickelt – die VX9000. Damit lassen sich zentrale Komponenten für Wind- und Wasserkraftanlagen effizienter, ressourcenschonender und lokal additiv herstellen.

Fertiggestelltes Gussteil hergestellt mit 3D-gedruckten Sandformen der VX9000 mit einem Gesamtgewicht von 7,2 Tonnen.(Bild:  Baettr Foundry)
Fertiggestelltes Gussteil hergestellt mit 3D-gedruckten Sandformen der VX9000 mit einem Gesamtgewicht von 7,2 Tonnen.
(Bild: Baettr Foundry)

Additive Fertigung kommt heute überwiegend bei Prototypen und Kleinserien zum Einsatz. Die Bauvolumina gängiger Systeme begrenzen den Einsatzbereich häufig auf kleinere Bauteile. Da könnte der Eindruck entstehen, 3D-Druck sei nur für kompakte Anwendungen geeignet. Doch insbesondere in der Energiebranche, etwa bei Wind- oder Wasserkraftanlagen, sind völlig andere Maßstäbe gefragt: Gerade bei Windradturbinen können Einzelkomponenten, wie Rotornaben, Stückgewichte von bis zu 60 Tonnen erreichen.

Auch im Großformat gelten für Ingenieurteams dieselben Zielgrößen wie bei kleineren Bauteilen: maximale Designfreiheit, Reduktion von Gewicht und Materialeinsatz, verkürzte Durchlaufzeiten sowie die Möglichkeit zur dezentralen Fertigung. Um diese Vorteile der additiven Fertigung auf Komponenten im Multi-Tonnen-Bereich zu übertragen, hat Voxeljet gemeinsam mit GE Vernova und dem Fraunhofer-Institut für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik IGCV das VX9000 3D-Drucksystem entwickelt. Das System skaliert die industrielle Binder-Jetting-Technologie erstmals auf ein Niveau, das den Anforderungen für Multitonnen-Gussteile gerecht wird.