40 Jahre Eplan Vom Pionier zur treibenden Kraft im Elektro-Engineering

Aktualisiert am 28.06.2024 Quelle: Eplan 3 min Lesedauer

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1984 markiert einen Wendepunkt im Elektro-Engineering: Mit dem Wechsel von Papier und Tusche zum PC hat Eplan die Arbeitsweise technischer Zeichner revolutioniert. Heute treibt das Unternehmen mit dem Einsatz digitaler Zwillinge, Cloud-basierter Services und umfassender Datendurchgängigkeit die Digitalisierung der Planungsprozesse von Elektro-Konstrukteuren massiv voran.

Anlässlich des 40-jährigen Firmenjubiläums hat Eplan Kunden und Partner zu einer Jubiläumsfeier ins Nationale Automuseum eingeladen. Die Geschäftsführung – Markus Asch, Sebastian Seitz und Haluk Menderes (v.l.n.r.) – bedankten sich für die erfolgreiche Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. (Bild:  U. Drescher/VCG)
Anlässlich des 40-jährigen Firmenjubiläums hat Eplan Kunden und Partner zu einer Jubiläumsfeier ins Nationale Automuseum eingeladen. Die Geschäftsführung – Markus Asch, Sebastian Seitz und Haluk Menderes (v.l.n.r.) – bedankten sich für die erfolgreiche Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren.
(Bild: U. Drescher/VCG)

Anfang der 80er Jahre wagt ein kreativer Ingenieur ein Experiment: Als zu diesem Zeitpunkt die ersten Personal Computer (PC) auf den Markt kommen, erstellt Winfried Müller Stromlaufpläne mit handelsüblicher und damit relativ günstiger Software. Was mit einer einfachen Idee beginnt, ist die Geburtsstunde eines weltweiten Software-Standards, die Gründung von Eplan – und der Beginn einer Erfolgsstory. Früh erkannte Prof. Friedhelm Loh, heute Inhaber und Vorstandsvorsitzender der Friedhelm Loh Group, das große Potenzial dieser Idee und investierte bereits 1986 in das damalige „Software-Start up“ – eine zukunftsweisende Entscheidung, wie sich später zeigte.

Von der Leidenschaft für Innovation

Seit den Anfangsjahren ist viel geschehen. Eplan hat die Digitalisierung in der Elektrokonstruktion maßgeblich vorangetrieben und mitgestaltet. Von der Vorplanung über die elektro- und fluidtechnische Projektierung bis hin zur Konstruktion von Steuerungs- und Schaltanlagen oder Kabelbäumen ist die Eplan-Plattform mit 20 Sprachen bei Kunden weltweit in Einsatz. Lösungen von Eplan werden flächendeckend in verschiedenen Ökosystemen eingesetzt – vom Maschinen- und Anlagenbau über die Automobilindustrie und ihre Zulieferer, dem Energiesektor und der Gebäudetechnik bis hin zum Steuerungs- und Schaltanlagenbau.

Daten, digital und durchgängig, bilden die Basis für effizientes Engineering.

Der digitale Zwilling, den Anwender mit Software-Lösungen von Eplan erstellen können, ist heute nicht mehr wegzudenken. Auf dieser Basis werden die Prozesse in Engineering und Fertigung weiter teil- oder vollautomatisiert für mehr Effizienz in der Wertschöpfungskette. Und: Dies wirkt zugleich dem drängenden Fachkräftemangel entgegen. Zudem halten mehr und mehr Cloud-basierte Software und Services Einzug ins Engineering. Die Grundlage: Daten, digital und durchgängig, als Basis für „efficient engineering“, dem Unternehmensslogan von Eplan.

Von Monheim in die Welt

„Neues zu erfinden, Lösungen besser zu machen– das bestimmt seit jeher die DNA von Eplan und ist das Erfolgsrezept für morgen“, erklärt Sebastian Seitz, Geschäftsführer von Eplan.(Bild:  Valéry Kloubert)
„Neues zu erfinden, Lösungen besser zu machen– das bestimmt seit jeher die DNA von Eplan und ist das Erfolgsrezept für morgen“, erklärt Sebastian Seitz, Geschäftsführer von Eplan.
(Bild: Valéry Kloubert)

Heute ist das Unternehmen Eplan mit 68.000 Kunden, 274.000 Lizenzen und 50 Standorten weltweit ein echter Global Player und Teil von Rittal Software Systems innerhalb der weltweit agierenden Friedhelm Loh Group. „Die Zusammenarbeit von Eplan und Rittal eröffnet uns in der Gruppe neue Perspektiven“, sagt Sebastian Seitz, CEO von Eplan. „So können wir unsere Kunden auch in der Zukunft erfolgreich machen.“

„Das Zusammenspiel von Hardware und Software auf Basis durchgängiger digitaler Daten schafft echte Werte für unsere Kunden“, ist Markus Asch, CEO Rittal/Rittal Software Systems, überzeugt. (Bild:  Michael Koch - Digital Fotogroup)
„Das Zusammenspiel von Hardware und Software auf Basis durchgängiger digitaler Daten schafft echte Werte für unsere Kunden“, ist Markus Asch, CEO Rittal/Rittal Software Systems, überzeugt.
(Bild: Michael Koch - Digital Fotogroup)

Auch für Markus Asch, CEO Rittal International und Rittal Software Systems, stehen diese Potenziale im Mittelpunkt. Asch denkt dabei vor allem an das Zusammenspiel von Hardware und Software auf Basis durchgängiger digitaler Daten. „Das schafft echte Werte für unsere Kunden“, nennt Asch den Vorteil. „Sie können sämtliche Prozesse effizienter und produktiver machen“.

Alle Kraft in die Digitalisierung

„Die Software Eplan ist heute der branchenübergreifende Software-Standard. Mit der Verbindung von Software- und Hardware-Kompetenz in der Gruppe schaffen wir einzigartige Mehrwerte im Markt“, würdigit Prof. Friedhelm Loh die Leistung Eplans anlässlich des 40-jährigen Firmenjubiläums. (Bild:  Rittal/Eplan)
„Die Software Eplan ist heute der branchenübergreifende Software-Standard. Mit der Verbindung von Software- und Hardware-Kompetenz in der Gruppe schaffen wir einzigartige Mehrwerte im Markt“, würdigit Prof. Friedhelm Loh die Leistung Eplans anlässlich des 40-jährigen Firmenjubiläums.
(Bild: Rittal/Eplan)

Friedhelm Loh würdigte den Mut des Unternehmens, stets den eigenen Weg zu gehen und Dinge anders zu denken und anders anzugehen als andere. Dies sei gerade in der heutigen Zeit außergewöhnlich und Vorbild für die ganze Branche: „Wir feiern mit dem 40-jährigen Jubiläum einen großen Unternehmenserfolg. Jetzt kommt es darauf an, die Geschwindigkeit zu halten und unsere Kunden in der Digitalisierung ihrer Prozesse weiter voranzubringen.“

Für Sebastian Seitz ist die vollständige Digitalisierung – ganz gleich, ob in der Automobilproduktion, im Maschinen- und Anlagenbau oder in der Energietechnik – von entscheidender Bedeutung für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie. So investiere Eplan viel Energie in die Entwicklung der Verwaltungsschale und die Arbeit rund um den Standard E-Class, um „endlich auf einen einzigen Datensatz referenzieren zu können“. „Aktuell klafft in der Industrie eine große Lücke zwischen Konzept und Realität“, beobachtet Seitz.

Die vollständige Digitalisierung müsse das gemeinsame Ziel der gesamten Industrie sein, findet der Eplan-Geschäftsführer. Dabei spiele neben der Verwaltungsschale E-Class-Advanced eine wichtige Rolle, da es standardisierte Daten in einem festgelegten Format bereitstellt. Denn: „In vielen Teilen der Welt ist die Verwaltungsschale noch gar nicht bekannt. Wir haben einen Vorsprung von drei Jahren, den müssen wir unbedingt nutzen“.

Konstruktionsleiterforum

Produktentwicklung neu denken

Der Schlüssel für den Erfolg eines Unternehmens liegt in Konstruktion und Entwicklung. Hier entstehen innovative Produkte, die die Wettbewerbsfähigkeit sichern. Doch kennen Sie die Herausforderungen der Produktentwicklung im 21. Jahrhundert?

Das Konstruktionsleiterforum will Konstruktions- und Entwicklungsleiter für Hürden sensibilisieren, sowie Tools und Methoden aufzeigen, um innovative Ideen strukturiert zu entwickeln und den Produktentstehungsprozess so schlank und effizient wie möglich zu gestalten.

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