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„Man muss nicht mehr in die Maschine kriechen“
Sensorhersteller Baumer bestätigt den Trend zu IO-Link. Laut Dr. Volker Uwira, Leiter Key Account Management, findet er immer mehr Beachtung, und der Nutzen wird mehr und mehr erkannt. Die Vorteile seien vielfältig und beträfen auch die einfache Diagnose eingesetzter Sensoren.
„Man muss nicht mehr in die Maschine kriechen, um zu prüfen, ob der Sensor verschmutzt oder beschädigt ist“, erklärt Uwira. „Das lässt sich aus der Distanz über die SPS überwachen. Und bei Bedarf ist der Sensor ohne großen Konfigurationsaufwand und ohne aufwendiges Teachen austauschbar.“ Alle Sensorhersteller haben inzwischen eine Vielzahl von IO-Link-Produkten im Programm, die sie auf der Automatica 2010 präsentieren werden.
Automatica 2010 erweitert Ausstellungsprogramm auch um Sensorik
Die Automatica 2010 wird im Bereich elektrische Automation breiter aufgestellt sein als die Vorveranstaltungen. Insbesondere aus der Sensorik werden sich mehr Aussteller präsentieren. Das Thema wird erstmals gemeinsam mit Industrieller Bildverarbeitung in der Halle B 2 gezeigt werden und einen Schwerpunkt bilden.
Die Sick AG ist in diesem Jahr erstmals als Aussteller mit von der Partie. Für Roland Noz, Geschäftsführer der Sick Vertriebs-GmbH, eine besonders wichtige Veranstaltung: „Die Automatica ist für unsere Zielgruppen, wie die Automobilindustrie, eine gute Plattform.“ Im Vordergrund stehen dabei gesamte Lösungen und Beratungsleistungen. Denn bei der rasant fortschreitenden Entwicklung in der Sensorik, ist es für Anwender schwer, den Überblick zu behalten.
Technologien wachsen zusammen – Beispiel Sensorik und Bildverarbeitung
Am Beispiel von Vision-Sensoren wird der Fortschritt besonders deutlich. Nicht nur, dass sie immer kleiner werden, vor allem steigt der Funktionsumfang. Durch Verbesserungen hinsichtlich Auflösung, Geschwindigkeit und Reichweite sowie die Verlagerung von „Intelligenz“ in den Sensor erobern die Sensoren mittlerweile Einsatzgebiete, die lange Jahre komplexen Bildverarbeitungssystemen vorbehalten waren. Dabei bieten sie Vorteile wie deutlich geringere Kosten, kompaktere Baumaße und einfaches Konfigurieren übers Netzwerk.
Auch Details wie die Befestigungsmöglichkeiten zählen
Für Integratoren und Endanwender sind das schlagende Argumente. Doch die Zielgruppe achtet auch aufs Detail, zum Beispiel die Befestigungsmöglichkeiten der Komponenten. Ein Beispiel: Bei seinen Gabellichtschranken führte Sensopart vor drei Jahren die Befestigung mittels Schwalbenschwanz und rückseitigen Gewindehülsen ein.
Im Vergleich zu Standardbefestigungsbohrungen, die oftmals den Anwender einige Bastelarbeit zumuteten, ist diese Lösung besonders flexibel zu montieren und spart wertvolle Arbeitszeit. Aufgrund des Erfolgs hat Sensopart diese Montageart bei weiteren Produkten eingeführt.
Die Möglichkeiten durch den Einsatz von Sensorik-Produkten werden immer vielfältiger. Die Automatica will Fachbesuchern einen umfassenden Marktüberblick über neue Anwendungen verschaffen.
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