Beim Vertical Farming wachsen Lebensmittel in mehrstöckigen Gewächshäusern. Das rumänische Start-Up Ultragreens entwickelt solche hochautomatisierten Indoor-Farmen. Für eine zuverlässige Energie-, Signal- und Datenübertragung nutzt das Unternehmen eigens für diesen Zweck getestete Lösungen von Helukabel.
Das rumänische Start-Up Ultragreens will mit Vertical Farming regional angebaute Nahrungsmittel überall verfügbar machen. Für eine zuverlässige Energie-, Signal- und Datenübertragung setzt das Unternehmen auf Kabel und Leitungen von Helukabel.
(Bild: Ultragreens)
Die nachhaltige Versorgung mit Nahrungsmitteln ist eine der größten Herausforderungen, die die Menschheit in den kommenden Jahren und Jahrzehnten bewältigen muss. Experten schätzen, dass die Weltbevölkerung bis 2050 auf 9,7 Milliarden Menschen wächst – damit steigt auch der Bedarf an Lebensmitteln rapide. Gleichzeitig verursacht die Nahrungsmittelproduktion schon jetzt gravierende Umweltprobleme, und Klimawandel und politische Konflikte sorgen vielerorts für Ernteausfälle und Lieferschwierigkeiten. Innovative Ideen sind daher gefragt, damit die Menschheit sich auch in Zukunft in ausreichendem Maß ernähren kann.
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Ein vielversprechender Ansatz ist das sogenannte Vertical Farming, also der Anbau pflanzlicher Nahrungsmittel in mehrstöckigen Gebäuden. Der dadurch stark reduzierte Platzbedarf ermöglicht deutliche Effizienzsteigerungen, was diese Technologie vor allem für urbane Ballungsräume interessant macht. Zudem sind die Pflanzen in den geschlossenen Gewächshäusern vor Extremwetter geschützt und wachsen unter kontrollierten Bedingungen heran. So lassen sich zuverlässig planbare und gute Ergebnisse erzielen.
Vom kompakten Gewächshaus bis zur Indoor-Farm
Ein Pionier auf diesem Gebiet ist das rumänische Unternehmen Ultragreens. Das 2014 gegründete Start-Up hat es sich zur Aufgabe gemacht, regional angebaute Nahrungsmittel überall verfügbar zu machen. Dazu setzt es zum einen auf kompakte Gewächshäuser, die zum Beispiel direkt in Supermarktfilialen platziert werden können. Ultragreens plant und realisiert aber auch sogenannte Green Hubs, also riesige vertikale Indoor-Farmen, die etwa von landesweiten Groß- und Einzelhandelsketten betrieben werden. Um Transportkosten einzusparen und die Umweltbilanz zu verbessern, stehen die Green Hubs oft in unmittelbarer Nähe zu den Logistikzentren der Lebensmittelhändler.
Anbauen lassen sich in den Gewächshäusern unter anderem Gemüse, Salate, Kräuter oder Keimpflanzen, auch bekannt unter dem Namen Microgreens: Das ist Junggemüse, das bis zu zehn Zentimeter hoch wächst und bereits nach ein bis zwei Wochen geerntet werden kann. Ihr hoher Vitamin- und Mineralstoffgehalt macht diese Pflanzen zu einem echten Superfood. Zudem ermöglicht die kurze Wachstumsphase konstant hohe Erträge zu jeder Jahreszeit. „Wir sind überzeugt, dass vertikal angebaute Microgreens einer der Schlüssel sind, um die Herausforderungen der weltweiten Ernährung zukünftig zu lösen“, erklärt Cristian Tudor, Mitbegründer und CEO von Ultragreens.
Die umfassende technische Ausstattung mit Sensoren, Steuerungs- und Überwachungssystemen ist für den Betrieb unserer vertikalen Farmen natürlich unerlässlich.
Cristian Tudor, Mitbegründer und CEO von Ultragreens
Effizient dank hohem Automatisierungsgrad
In Rumänien sind bereits mehrere Green Hubs erfolgreich in Betrieb, kürzlich verkündete das Unternehmen darüber hinaus seinen Einstieg in den bulgarischen Markt. Die Anlagen sind hochmodern und vollautomatisiert: Die Pflanzen wachsen unter exakt kalibriertem LED-Licht und ohne Erde in sogenannten Hydrokulturen, wo sie durch spezielle Substrate mit allen nötigen Nährstoffen versorgt werden. Bewässerung, Belüftung, Temperatur und viele weitere Faktoren werden präzise per Computer reguliert und mit umfassender Sensorik kontinuierlich überwacht. Wird ein Grenzwert über- oder unterschritten, justiert sich das System selbstständig nach, sodass stets optimale Wachstumsbedingungen herrschen. „Die umfassende technische Ausstattung mit Sensoren, Steuerungs- und Überwachungssystemen ist für den Betrieb unserer vertikalen Farmen natürlich unerlässlich“, beschreibt Tudor. „Andererseits bedeutet das auch, dass Störungen oder Ausfälle einzelner Komponenten die gesamte Ernte beeinträchtigen können.“
Um dies zu vermeiden, stattet Ultragreens seine Anlagen ausschließlich mit hochwertigen, zuverlässigen und zuvor ausgiebig getesteten Komponenten aus. Bei der Verkabelung vertraut das Unternehmen von Beginn an auf Helukabel: Der Spezialist für elektrische Verbindungstechnik liefert die für den Betrieb der vertikalen Gewächshäuser benötigten Anschluss-, Steuer- und Datenleitungen. Zum Einsatz kommen bewährte Lösungen wie die Leitungstypen JZ-500 und JZ-600, die Einzeladern H07V-K oder die Datenleitung TRONIC-CY.
Insbesondere gegen Feuchtigkeit müssen die verwendeten Leitungen beständig sein, zudem müssen sie biegsam genug sein, um auch bei engen Platzverhältnissen eine flexible Verlegung zu ermöglichen.
Ionut Nica, Geschäftsführer von Helukabel Rumänien
Hohe Anforderungen an die Verkabelung gestellt
„Für uns war die Qualität das wichtigste Kriterium bei der Auswahl unserer Zulieferer“, berichtet Cristian Tudor. „Helukabel wurde uns von einem unserer technischen Servicepartner empfohlen – und hat unsere hohen Erwartungen rundum erfüllt.“ Das Team von Helukabel Rumänien rund um Geschäftsführer Ionut Nica nahm die anspruchsvolle Anwendung genau unter die Lupe und wählte die optimalen Lösungen für die spezielle Einsatzumgebung aus. „Insbesondere gegen Feuchtigkeit müssen die verwendeten Leitungen beständig sein, zudem müssen sie biegsam genug sein, um auch bei engen Platzverhältnissen eine flexible Verlegung zu ermöglichen“, erläutert Nica.
Die Verantwortlichen bei Ultragreens sind froh, mit Helukabel einen kompetenten Ansprechpartner unmittelbar im eigenen Land zu haben, der auf Anfragen immer schnell und zielgerichtet reagiert. Alle gelieferten Leitungen sind zudem nach sämtlichen für den lokalen Markt geltenden Normen und Vorschriften zertifiziert. „Helukabel ist damit für uns mehr als ein Lieferant, sondern eher ein Partner für die gemeinsame Entwicklung unseres Produktportfolios“, lobt Tudor. Weitere Projekte sind bereits in Planung – zum Beispiel das bislang größte vertikale Gewächshaus Europas mit einer Anbaufläche von 6.500 Quadratmetern auf zwölf Ebenen. „Unser Ziel ist es, diese neue Art der Landwirtschaft maßgeblich mitzugestalten“, betont Cristian Tudor. „Und die Unterstützung durch Helukabel ist dabei ein wesentlicher Faktor für unseren Erfolg.“
Stand: 08.12.2025
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