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Einzelmodule mit werkseitig voreingestelltem Ausrückmoment
In die Entwicklung der modular aufgebauten Drehmomentbegrenzer der Produktserie UEP hat die Firma Bibby 30 Jahre Anwendungserfahrung beim Betrieb von Maschinen unter erschwerten Bedingungen einfließen lassen. Sie bieten einen optimalen Überlastschutz und verhindern zuverlässig teure Maschinenausfälle und längere Stillstandszeiten. Besondere Produktmerkmale sind der einfache Einbau, ein sehr präzise reproduzierbares Ausrückmoment (bei minimalem Unterschied zwischen statischem und dynamischem Ausrückverhalten), einfaches und schnelles Wiedereinrücken von Hand sowie niedrige Instandhaltungskosten.
Bei den UEP-Begrenzern von Bibby handelt es sich um praktische Einzelmodule mit werkseitig voreingestelltem Ausrückmoment. Das modulare Konzept hat den Vorteil, dass Ausfallzeiten extrem kurz gehalten werden können, wenn fertig eingestellte, nach einem Überlastausfall sofort einsatzbereite Module vorgehalten werden. Zudem wurden die UEP-Drehmomentbegrenzer im Hinblick auf größtmögliche Flexibilität beim Einbau konstruiert. So kann der mittlere Teil des Moduls ausgebaut werden ohne zuvor den Motor oder das Getriebe zu bewegen.
Unkomplizierte Wartungsarbeiten
Ein weiterer Vorteil dieser Bauart ist die einfache Durchführung aller Wartungsarbeiten und einer eventuellen Neueinstellung. Zu diesem Zweck wird, ohne Austausch des gesamten Drehmomentbegrenzers, lediglich das mittlere Bauteil herausgenommen.
Im Normalfall wird jeder Drehmomentbegrenzer im Werk voreingestellt, kann bei Bedarf aber auch vor Ort eingestellt werden. Zu diesem Zweck ist im Lieferumfang eine Einstelltabelle mit der entsprechenden Anleitung enthalten. Zum Wiedereinrücken des Drehmomentbegrenzers von Hand muss der Antrieb still stehen. Die Abschaltung des Antriebs nach einer Überlastsituation erfolgt durch Näherungssensoren in Verbindung mit Sensornoppen, die Bestandteil des UEP-Pakets sind.
Bei der Entwicklung einer Maschine sollte ein Überlastschutz in Form eines Drehmomentbegrenzers so nah wie möglich an der potenziellen Blockadestelle angeordnet werden. So können Drehmoment und Massenträgheit des Systems schnell und effektiv vom blockierten Bereich entkoppelt werden. Das System kann dann im Leerlauf auslaufen ohne der Maschine weiteren Schaden zuzufügen.
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