Energieketten Igus startet Bewerbungsphase für den 10. Vector Award

Quelle: Igus 2 min Lesedauer

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Der Startschuss für die Bewerbungsphase des Vector Awards 2026 ist gefallen. Bereits zum zehnten Mal werden Anwendungen mit Energieketten aus Hochleistungskunststoff prämiert, die technologisch neue Maßstäbe setzen. Bis zu 5.000 Euro Preisgeld erhalten die Gewinner.

Der Vector Award zeichnet weltweit einzigartige Projekte mit Energiekettensystemen aus. (Bild:  Igus GmbH)
Der Vector Award zeichnet weltweit einzigartige Projekte mit Energiekettensystemen aus.
(Bild: Igus GmbH)

Bewerbungen sind seit dem 6. Oktober 2025 und bis zum 30. Januar 2026 (Einsendeschluss) möglich. Der Wettbewerb vergibt vier Trophäen: den goldenen Vector mit 5.000 Euro Preisgeld, den silbernen Vector mit 2.500 Euro, den bronzenen Vector mit 1.000 Euro und den grünen Vector für besonders nachhaltige Lösungen mit ebenfalls 1.000 Euro.

Teilnahmeberechtigt sind alle Konstrukteure, die Energieketten aus Hochleistungskunststoff oder Kunststoff-Hybridlösungen von Igus einsetzen. Die Projekte dürfen sich nicht in Planung befinden, sondern müssen bereits erfolgreich umgesetzt sein. Am 26. Februar tagt eine unabhängige Expertenjury aus Forschung, Fachpresse und Industrie in Köln, um die Gewinner zu ermitteln. Die Bekanntgabe der Sieger erfolgt am 8. April 2026.

Konstrukteuren und Unternehmen eine Bühne bieten

Der Vector Award hat international an Bedeutung gewonnen: So gingen 2024 über 320 Bewerbungen aus 37 Ländern ein. „Diese beeindruckende Resonanz spiegelt die Vielfalt und den Innovationsgeist der internationalen Ingenieurinnen und Ingenieure wider“, sagt Michael Blass, Geschäftsführer E-Kettensysteme bei Igus. Gleichzeitig zeigt sie, in welchen extremen Dimensionen sich die Welt der Igus-Energieketten bewegt.

Die längste E-Kette vom Typ 5050 RHD ist ganze 670 Meter lang, eingebaut in einen Schaufelradbagger in einem indischen Kraftwerk, gefüllt mit Leitungen, die mehrere hundert Kilogramm wiegen. Ähnliche Giganten finden sich weltweit in Häfen, wo sie Leitungen von verfahrbaren STS-Kranen führen. Am anderen Ende des Spektrums huschen die kürzesten Exemplare der Serie E2 Micro mit einer Länge von wenigen Zentimetern selbst durch engste Maschinenkanäle, etwa in modernen Industrierobotern, medizinischen Geräten oder 3D-Druckern.

„Die Bewerbungen zeigen aber auch, dass die Anforderungen an Energieketten kontinuierlich steigen“, betont Michael Blass. So müssen die Systeme mit höheren Zuladungen, steigenden Geschwindigkeiten und dynamischen Bewegungsabläufen in der Robotik zurechtkommen. „Bei vielen Projekten handelt es sich um technische Höchstleistungen, die allerdings in den seltensten Fällen öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Das wollen wir mit dem Vector Award 2026 ändern, der Konstrukteuren und Unternehmen eine internationale Bühne für ihre Anwendungen mit Energiekettensystemen bietet.“

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