3D-CAD-Software TGM Kanis entscheidet sich für HiCAD

Redakteur: Karl-Ullrich Höltkemeier

Mit TGM Kanis Turbinen hat sich ein renommiertes Anlagenbauunternehmen für den Umstieg zum CAD-System HiCAD entschieden. Nicht nur eine leistungsstarke 3D-Modellierung, auch umfassende Spezialfunktionen für den Anlagenbau sind die Mindest-Anforderungen an das System.

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Das Nürnberger Unternehmen, welches sich ursprünglich aus Mitarbeitern der früheren AEG Kanis, ABB Turbinen Nürnberg und Alstom Power Turbinen gegründet hat und heute zu 50% zur TGM Turbinas gehört, hat sich auf die Herstellung von Dampfturbinen sowohl in Überdruck- als auch in Gleichdruckbauweise spezialisiert. Das Leistungsprogramm umfasst das komplette Spektrum von der Auslegung der Dampfturbinen, dem Hauptentwurf und der anordnungstechnischen Umsetzung über die Rohrleitungsplanung mit Erstellung der Isometrien bis zur Lieferung, Montage und Inbetriebnahme. Komplexe Projekte also, welche die eingesetzte Software in jeder Hinsicht fordern: Nicht nur eine leistungsstarke 3D-Modellierung, auch umfassende Spezialfunktionen für den Anlagenbau sind die Mindest-Anforderungen an das System.

Produkt und Service überzeugen

Obwohl TGM Kanis schon lange mit 3D-CAD arbeitet, konnte bisher kein System diese Anforderungen erwartungsgemäß erfüllen. Daher beschäftigte man sich 2009 mit einem Wechsel des CAD-Systems. Aus dem Kontakt mit verschiedenen Anbietern kristallisierte sich der mit der ISD Gruppe schnell als vielversprechend heraus.

Dr. Weidele, der Leiter des Engineerings, berichtet von dem Auswahlprozess: „Uns war neben der rein funktionalen Betrachtung der Systeme insbesondere der unmittelbare Kontakt zum Hersteller äußerst wichtig. Die ISD Gruppe als deutscher Anbieter mit Hauptsitz in Dortmund und Niederlassung in Nürnberg - also direkt vor unserer Tür - hat uns mit ihrer Philosophie der Kundennähe absolut überzeugt. Hier sind wir mit unseren Wünschen und Anforderungen auf offene Ohren gestoßen.“

Integrierte Branchenfunktionen

Aber auch hinsichtlich der Funktionalität erfüllte HiCAD die Erwartungen in jeder Hinsicht. In der HiCAD Anlagenbau-Suite stehen umfassende Funktionen für die Aufstellungs- und Rohrleitungsplanung, die Rohrleitungsisometrie und die R&I-Schemata zur Verfügung. Dabei unterstützen zahlreiche Automatismen den Konstrukteur, beispielsweise bei der Belegung von Leitlinien, beim Auftrennen von Rohren oder bei der Nennweitenänderung bereits bestückter Rohrleitungen. Die Stücklisten lassen sich auf Knopfdruck erzeugen, die Rohrisometrie wird automatisch abgeleitet. Somit setzte sich HiCAD im Auswahlverfahren auch technologisch durch. Dr. Weidele stellt daher zufrieden fest: „Wir sind begeistert von dem bisherigen Projektverlauf und freuen uns auf eine lange und erfolgreiche Zusammenarbeit mit der ISD.“

ISD Software auf der Hannover Messe Halle 17, Stand G40

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