Schweißen Stabiler Schweißprozess für viele Anwendungsfälle

Redakteur: Brigitte Michel

Es ist schwierig den für eine bestimmte Anwendung richtigen Schweißprozess auszuwählen. Eine Lösung bietet der KF-Puls der SKS, der nahezu rund zwei Drittel der Schweißaufgaben löst – und das mit der Standardausrüstung ohne zusätzlichen finanziellen Aufwand.

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Schliffbild der KF-Schweißnaht.
Schliffbild der KF-Schweißnaht.
(Bild: SKS)

Die Zahl der Schweißprozesse ist inzwischen selbst für Experten nur schwer überschaubar. Neue kommen ständig dazu – die Auswahl des für die Anwendungssituationen optimalen ist schwer zu treffen. Häufig empfehlen die Schweißsystemhersteller die Prozesse, für deren Ausrüstungen sie deutlich höhere Preise erhalten. SKS Welding Systems geht für das automatisierte Schweißen von Blechen zwischen 0,8 mm und 1,5 mm einen anderen Weg. Der KF-Puls löst rund zwei Drittel der Schweißaufgaben nahezu perfekt – und das mit der Standardausrüstung ohne zusätzlichen finanziellen Aufwand. Das breite Anwendungsspektrum des KF-Puls erfasst die gängigen Schweißarbeiten an niedrig- bis hochlegierten Stählen, Aluminium und das MIG-Löten. Geringe Spritzerbildung, große Spaltüberbrückbarkeit, verringerter Wärmeeintrag und reproduzierbarer Einbrand zählen zu den spezifischen Eigenschaften. Besonders besticht der Prozess mit minimaler Silikatbildung. Deshalb bietet er beste Voraussetzungen für das anschließende Lackieren der Oberfläche ohne aufwändige Vorbereitungsarbeiten. Übliche Lichtbogen-Impulsprozesse regeln nur eine Kenngröße: entweder den Strom oder die Spannung. Nachteile wie hoher Wärmeeintrag und negative Ergebnisse beim Schweißen in Zwangslage kennzeichnen diese Prozesse. SKS Schweißtechnologen suchten eine Prozessvariante, die diese Nachteile vermeidet und entwickelten den KF-Prozess. Er regelt beide Energiegrößen und vermeidet die genannten Nachteile. Sein kurzer Lichtbogen liegt zwischen dem Kurz- und dem Sprühlichtbogen im Bereich des Übergangs- oder Mischlichtbogens. Die bewährte Liftarc-Funktion zündet den KF-Lichtbogen, die Hotstart-Funktion ist über die Steuerung wählbar. Eine spezielle Kurzschluss-Auflöseroutine erlaubt es, ihn nahe der Kurzschlussgrenze einzustellen. So ist auch der Einbrand definiert einstellbar. Die Dynamikregelung ermittelt zyklisch die Lichtbogenlänge und stellt sie automatisch ein. Dies gewährleistet über den gesamten Verlauf der Schweißnaht eine konstant kurze Lichtbogenlänge. Für das Nahtende kann der Anwender die automatische Endkraterfüllung einstellen. Alle Funktionen kann er nach zeitlicher Abfolge und Energiegrößen unabhängig voneinander parametrieren. (bm)

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