Metallfedern
So beeinflusst die Einsatztemperatur die Lebensdauer einer Metallfeder

Von Gutekunst 4 min Lesedauer

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Durch geeignete Materialauswahl, Konstruktion und Überwachung lässt sich die Lebensdauer von Federn auch bei erhöhten Einsatztemperaturen optimieren.

Durch geeignete Materialauswahl, Konstruktion und Überwachung lässt sich die Lebensdauer von Federn auch bei erhöhten Einsatztemperaturen optimieren.(Bild:  Gutekunst)
Durch geeignete Materialauswahl, Konstruktion und Überwachung lässt sich die Lebensdauer von Federn auch bei erhöhten Einsatztemperaturen optimieren.
(Bild: Gutekunst)

Metallfedern wie zum Beispiel Druckfedern, Zugfedern und Schenkelfedern, sind zentrale Elemente in vielen technischen Anwendungen. Ihre Zuverlässigkeit und Langlebigkeit hängen stark von den Betriebsbedingungen ab, insbesondere von den auftretenden Temperaturen. Daher sollte man bei der Auswahl der jeweils am besten geeigneten Feder die wichtigsten Mechanismen der thermisch bedingten Werkstoffveränderungen kennen. Zudem lässt sich durch gezielte Materialauswahl, durchdachte Konstruktion und Überwachung die Lebensdauer von Federn bei erhöhten Einsatztemperaturen optimieren.

Thermische Materialveränderungen

Federwerkstoffe erfahren bei hohen Temperaturen Veränderungen auf mikrostruktureller Ebene, die ihre mechanischen Eigenschaften nachhaltig beeinflussen. Die zwei wichtigsten Auswirkungen in diesem Zusammenhang sind Kriechen und Relaxation.