Simulation
Smarte Modelle statt toter Geometrien

Ein Gastbeitrag von Daniel Soukup, Digital Engineering Solution Architect, CADFEM Germany GmbH 4 min Lesedauer

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Starre CAE-Workflows bremsen die Simulation aus: Wenn jede Geometrieänderung manuelle Update-Schleifen nach sich zieht, ist das zeitaufwändig, fehleranfällig und frustrierend. Ansys Workbench bietet dafür eine andere Möglichkeit.

Wie Parametrisierung mit Ansys in der Praxis funktioniert, wird hier u.a. am Beispiel eines simulierten Kühlkanals gezeigt. (Bild:  Adobe Stock/CADFEM Germany GmbH)
Wie Parametrisierung mit Ansys in der Praxis funktioniert, wird hier u.a. am Beispiel eines simulierten Kühlkanals gezeigt.
(Bild: Adobe Stock/CADFEM Germany GmbH)

Kennen Sie das? Nach der ersten Simulation sind Änderungen nötig. Beim Aktualisieren der Geometrie gehen mühsam gesetzte Randbedingungen, Materialzuweisungen oder Kontakte verloren. Besonders ärgerlich, wenn zuvor ein aufwendiges Defeaturing durchgeführt wurde, um das Modell für die Simulation vorzubereiten. Jede weitere Änderung bedeutet dann Handarbeit und potenzielle Fehlerquellen.

Parametrisierung schafft hier Abhilfe. Sie ermöglicht es, Geometrieänderungen effizient und konsistent umzusetzen. Statt jede Aktualisierung händisch im CAD durchzuführen und das Simulationsmodell anschließend zu aktualisieren, passt sich das Modell automatisch an. Diese intelligenten Geometrien ermöglichen Optimierungen, Sensitivitätsanalysen und automatisierte Workflows. Das erhöht die Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen und beschleunigt die Produktentwicklung. Kurz: Wer parametrisiert, legt den Grundstein für effiziente Simulationsprozesse.