MINT-Nachwuchs Makeathon: In vier Tagen zum Prototyp

Quelle: ITQ 3 min Lesedauer

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Für eine Woche verwandelte sich die Hauptstadt Gran Canarias, Las Palmas, kürzlich bereits zum siebten Mal in ein Laboratorium für „Sustainable Life“: Im Rahmen des Smart Green Island Makeathon arbeiteten 33 Teams an verschiedenen Industry Challenges und entwickelten erste Prototypen.

Während der Smart Green Island Week verwandelte sich Gran Canaria wieder zur Heimat künftiger Daniel Düsentriebe.(Bild:  ITQ)
Während der Smart Green Island Week verwandelte sich Gran Canaria wieder zur Heimat künftiger Daniel Düsentriebe.
(Bild: ITQ)

Vom 28. Februar bis 02. März 2024 veranstaltete die ITQ GmbH bereits zum siebten Mal den Smart Green Island Makeathon auf Gran Canaria. Die Insel bietet mit ihren unterschiedlichen Klimazonen ideale Voraussetzungen, um sich mit erneuerbaren Energien nachhaltig und autark zu versorgen.

Dem Ruf waren dieses Jahr insgesamt 900 Teilnehmer im Alter zwischen 6 und 66 gefolgt. Der Makeathon ist Teil der Smart Green Week, in der zudem die Eurocast-Konferenz und die Educational Workshops stattfinden. So versammelte Dr. Rainer Stetter in seiner Funktion als Chairman der Konferenz, Gründer des Smart Green Island Makeathons und CEO der ITQ GmbH über 1.000 Teilnehmer auf der Insel, um die Digitalisierung der Zukunft voranzubringen.

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Viele Technikbegeisterte Makeathon-Teilnehmer

Das Hauptevent Smart Green Island Makeathon zählte insgesamt über 900 Technikbegeisterte. Allein für den 4-tägigen Makeathon registrierten sich 587 Vertreter aus Industrie und Forschung sowie junge Studierende. Sie alle fanden sich in 33 Teams zusammen und bearbeiteten innerhalb von vier Tagen verschiedene Industry Challenges zu den Themen Smart Green Mobility, Smart Farming, Smart Automation, Smart Production, Circular Economy sowie Smart Warehousing, und entwickelten erste Prototypen.

Workshops für Schulkinder

Zudem nahmen über 300 Schulkinder zwischen 6 und 18 Jahren an den parallel stattfindenden Educational Workshops teil. Die Kinder und Jugendlichen lernten 3D-Drucker kennen, spielten mit unterschiedlichen Robotern und sammelten erste Programmiererfahrungen. Die Workshops wurden realisiert von der kanarischen Stiftung Fundación Sergio Alonso, der deutschen Mittelstandsakademie Bayern sowie von Studierenden lokaler Schulen, die als Technik-Coaches fungierten.

Wir haben es geschafft dieses Jahr 70 unterschiedliche Universitäten und Berufsschulen zusammenzubringen. 47 Nationen, neben Europa auch Indien, Kolumbien und Nordafrika, arbeiten friedlich zusammen. Hier suchen alle, die GenZ gemeinsam mit der Boomer-Generation, hochmotiviert nach Lösungen für die Zukunft. Das lässt mich positiv voranblicken.

Dr. Rainer Stetter

An diesen Projekten wurde gearbeitet

Gemeinsam mit den Sponsoren des Events erarbeiteten die Teams 33 Prototypen, die sie während der Abschlussveranstaltung präsentierten:

  • B&R Industrial Automation befasste sich mit einem großen, interdisziplinären Team mit dem Thema Circular Economy. Gemeinsam entwickelte das Team Ideen zum Recyceln von Batterien und erarbeitete Konzepte von der Automatisierung bis hin zur Visualisierung. Es entstanden Prototypen zur Messung, Aufladung und Entladung von Batterien mit dem Ziel funktionstüchtige Zellen von kaputten/entladenen Zellen zu unterscheiden. Freiwerdende Restenergie wurde in Wasserstoff umgewandelt, der wiederum mit Solarenergie zur Neuladung der Batterien verwendet werden kann.
  • Die Teams um Beckhoff Automation widmeten sich dem Bereich Smart Home Farming. Insgesamt vier Teams formierten sich zur Challenge „Vertical Solutions“ und entwickelten einen Bausatz für aeroponische Pflanzenbeete, die mit Sensoren analysiert und vermessen werden. Mittels Cobot-Steuerung und Pump-System werden die Pflanzen automatisch versorgt.
  • Igus erarbeitete zum Thema Smart Warehousing in fünf Teams unterschiedliche Prototypen mit Cobot-Integration, um effizient Waren aus einem Lagerregal zu nehmen und für den Versand zu verpacken. Ebenso kamen die Roboter von Igus bei weiteren Teams zum Einsatz, unter anderem um Müll aufzuspüren und zu sortieren.
  • Gemeinsam mit Murrelektronik entwickelte ein Team kreative Prototypen im Umhängetaschen-Format, um Monteure bei der Suche nach dem richtigen Kabel zu unterstützen. Mit QR-Codes und 3D gedruckten Aufhängungen findet der Arbeiter effizient und zeitsparend das richtige Kabel.
  • Vishay unterstützte mehrere Teams bei der Konzeption von Prototypen zur Pflanzenüberwachung. Die Teams entwickelten Prototypen, um die Qualität kanarischer Bananen zu überprüfen. Durch den Einsatz von Sensoren und LED kann der Gesundheitszustand der Pflanze, die Temperatur und Bodenfeuchte sowie der Reifegrad der Bananen erfasst werden.
  • Zwei Teams nahmen sich einer weiteren lokalen Challenge an. Sie rüsteten einen alten Traktor mit Verbrennungsmotor auf Elektroantrieb mit insgesamt 60 Volt Batterien und Solarmodul um. Zudem bauten sie einen Wasserstoff-Range-Extender, um die Reichweite des Traktors zu erhöhen.

Unterstützer des Makeathons

Die Umsetzung des Smart Green Island Makeathon wurde neben der ITQ GmbH durch die finanzielle und inhaltliche Unterstützung von 39 nationalen sowie internationalen Sponsoren ermöglicht. Besonderer Dank gilt den Platin-Sponsoren: Regierung von Gran Canaria (Cabildo de Gran Canaria), B&R Industrial Automation, Murrelektronik, Vishay, Igus und Beckhoff Automation. Gold-Sponsoren waren die führende kanarische Stiftung Fundación Sergio Alonso, MVTec, Trumpf, Krones, Lorenz, Böllhoff und Würth Elektronik. Silber-Sponsoren waren: SPEGC, IES El Rincon, Optima, ISG, Mathworks, Gruppo ASA, VDMA und Packaging Valley.

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