Entwicklungsprojekt SKZ will Leitfaden zur additiven Fertigung von Greifersystemen erstellen

Von Dipl.-Ing. Dorothee Quitter 1 min Lesedauer

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Greifersysteme werden bislang für den konkreten Anwendungsfall aufwändig konstruiert, hergestellt, montiert oder angepasst. Das Kunststoff-Zentrum SKZ will jetzt in einem Projekt diese Systeme für die additive Fertigung optimieren und einen Konstruktionsleitfaden erstellen. Industriepartner werden gesucht.

Werden Greifersysteme additiv gefertigt, können Normteile reduziert, inkludiert oder funktionell mitgedacht werden.(Bild:  FSKZ e. V.)
Werden Greifersysteme additiv gefertigt, können Normteile reduziert, inkludiert oder funktionell mitgedacht werden.
(Bild: FSKZ e. V.)

Greifer stellen beim automatisierten Objekthandling die Schnittstelle zwischen dem Roboter und der realen Welt dar. Bestehende Greifersysteme passen jedoch aufgrund der enormen Vielzahl an Anwendungen und Bauteilen oft nur bedingt oder brauchen aufwendige, individuelle Anpassungen. Additive Fertigungs (AF)-Technologien könnten zu einer produktiven und kostengünstigen Lösung führen. Hier möchte das SKZ mit einem industriefinanzierten SKZ-Wegbereiterprojekt ansetzen.

Ziel ist eine Optimierung der Greifersysteme inklusive der Erarbeitung eines Konstruktionsleitfaden aus Best-Practice Anwendungen. Dabei soll das Greifersystem ganzheitlich betrachtet werden, inklusive Greifermaterial, Schnittstellen, Griffmechanismen, Ansteuerung und AF-Konstruktionsprinzipien. Wie das SKZ mitteilt, werden zunächst die gängigen AF-Verfahren auf ihre Eignung für die Fertigung von Greifern untersucht, um im nächsten Schritt den Einsatz entsprechender AF-Werkstoffe zu prüfen. Darauf basierend sollen systematisch AF-geeignete Konstruktionen erstellt und praktisch erprobt werden. Am Ende des Projektes steht ein Demonstrator zur Verfügung, heißt es.

Das besondere an den Wegbereiter-Projekten ist laut SKZ die Finanzierung ausschließlich über teilnehmende Industrieunternehmen. Vorteil für die Teilnehmer ist ein Exklusivrecht auf die Ergebnisse und die Einsparung eigener Ressourcen. Die Entwicklungsarbeit übernehmen die SKZ-Experten nach den gemeinsam beschlossenen Anforderungen der Projektteilnehmer. Das SKZ sucht für dieses Projekt noch Industriepartner.

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