Ähnlichkeitsanalyse Simus Systems fördert Forschungsprojekt zur Variantenreduzierung

Quelle: Simus Systems 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Eine geringere Produktvarianz steigert die Profitabilität in der Fertigung. Wie das mithilfe von Standardisierung erreicht werden kann, untersucht das Forschungsprojekt „PrEvelOp“ an der RWTH Aachen. Mit Classmate CAD von Simus Systems werden hierfür CAD-Modelle analysiert.

Geometrische Vergleiche von CAD-Daten führen zu geringerem Suchaufwand und höherer Wiederverwendung von Bauteilen.(Bild:  Simus Systems)
Geometrische Vergleiche von CAD-Daten führen zu geringerem Suchaufwand und höherer Wiederverwendung von Bauteilen.
(Bild: Simus Systems)

Wenn es um die datenbasierte Ähnlichkeitsanalyse von mechanischen Bauteilen geht, ist die Software Classmate CAD von Simus Systems gefragt. So auch im Forschungsprojekt PrEvelOp des gemeinützigen Vereins Forschung. Innovation. Realisierung (FIR) an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen und des Werkzeugmaschinenlabors WZL der RWTH Aachen. Das Unternehmen unterstützt das Forschungsprojekt zur Identifikation von Potenzialen und Maßnahmen zur Reduzierung der Fertigungsprogramm-Varianz bei gleichbleibender Produktvielfalt daher mit Software und Services im Wert von 30.000 Euro.

Produzierende Unternehmen sehen eine Herausforderung darin, die Bandbreite ihres Fertigungsprogrammes zu beherrschen. Eine geringere Varianz erhöht die Profitabilität. Ein Mittel dafür ist – neben Abkündigungen – die Standardisierung des Fertigungsprogramms. Darum geht es in dem FIR-Forschungsprogramm an der RWTH Aachen: „Im Rahmen des Projekts werden Funktionen entwickelt, die in Artikel- sowie Fertigungsprozessdaten Ähnlichkeiten mithilfe von Methoden des unüberwachten Lernens (unsupervised learning) erkennen“, erklärt Hendrik Eisbein M. Sc., Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Produktionsmanagement am WZL. „Über Gruppierungen von Aufträgen nach artikel- und prozessspezifischen Merkmalen werden Maßnahmen zur Entscheidung vorgeschlagen, um die Fertigungsprogrammvarianz zu reduzieren .“

Konstruktionsleiterforum

Produktentwicklung neu denken

Der Schlüssel für den Erfolg eines Unternehmens liegt in Konstruktion und Entwicklung. Hier entstehen innovative Produkte, die die Wettbewerbsfähigkeit sichern. Doch kennen Sie die Herausforderungen der Produktentwicklung im 21. Jahrhundert?

Das Konstruktionsleiterforum will Konstruktions- und Entwicklungsleiter für Hürden sensibilisieren, sowie Tools und Methoden aufzeigen, um innovative Ideen strukturiert zu entwickeln und den Produktentstehungsprozess so schlank und effizient wie möglich zu gestalten.

Classmate CAD zur geometrischen Analyse

Die von Simus Systems bereitgestellte, patentierte Software Classmate CAD analysiert 3D-CAD-Modelle vollautomatisch. Dabei werden Formelemente wie Außen- oder Innenkonturen, Bohrungen, Bohrungsanordnung, Fasen, Rundungen und Ausklinkungen berücksichtigt. So entsteht ein „geometrischer Fingerabdruck“ mit Schemazeichnungen, 2D-Vorschaubildern und 3D-Viewerformaten, die eine zielführende Suche nach Modellen und Bauteilen ermöglichen. Im Alltag profitieren Konstrukteure von geringerem Suchaufwand bei höherer Trefferquote direkt in ihrem CAD-System. Im Rahmen des Forschungsprojekts werden die Ergebnisse in eine Open-Source-Bibliothek überführt, die kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) zu Test- und Übungszwecken bereitgestellt wird.

Der Nutzen für diese Zielgruppe liegt laut Forschungsprojekt darin, varianzinduzierte Treiber der Komplexitätskosten – wie geringe Losgrößen oder häufige Werkzeugwechsel – zu adressieren und das Dilemma zwischen individueller und Massenproduktion zu reduzieren. „Wir unterstützen mit PrEvelOp ein Forschungsprojekt, das die Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland stärkt und damit letztlich allen Bürgern zugutekommt“, sagt Dr. Ing. Arno Michelis, Geschäftsführer von Simus Systems.

(ID:50053364)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung