Simulation

Simulation von Fehlersignalen bei magnetischer Streuflussmessung

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Zusammenfassung und Ausblick

Die Anwendung bei Salzgitter Mannesmann Forschung hat gezeigt, dass sich die beschriebenen Systeme bei geschickter Modellierung mit einem vertretbaren Aufwand berechnen lassen. Ohne den Einsatz von COMSOL Multiphysics hätten die Ingenieure das Gerät bauen, vermessen und entsprechend verändern müssen. Dies konnte durch die virtuelle Umsetzung auf wenige, zur Validierung notwendige Fehlerausführungen begrenzt werden.

Die Untersuchung der Vielzahl der überprüften Fehler wäre in der Realität sehr aufwendig und mit hohen Kosten verbunden gewesen. Letztendlich wurde nur ein Testrohr mit verschieden ausgeführten Nuten vermessen und mit den Simulationsdaten verglichen.

Die Projektergebnisse werden beim Kunden Vallourec Mannesmann derzeit für weitere Untersuchungen verwendet, die ebenfalls mit dem Ziel durchgeführt werden, die Signale von unterschiedlichen Fehlertypen besser verstehen zu können. Dazu werden die Signale Bandpass gefiltert, außerdem wird untersucht, welche Signalanteile durch die Filterung ausgeblendet werden und wie sich dies auf die Aussagefähigkeit auswirkt. Bei der Weiterführung des Projektes wäre eine Ausweitung des Modells auf Hystereseeffekte aufgrund der nichtlinearen Materialeigenschaften denkbar.

Bisher wurden in der Abteilung Systemtechnik bei Salzgitter Mannesmann Forschung im Wesentlichen elektromagnetische Anwendungen simuliert. Das Unternehmen hat neben dem verwendeten COMSOL AC/DC Modul auch das Heat Transfer und das Akustik Modul im Einsatz und hat damit bereits verschiedene Ultraschallphänomene und Prüfverfahren simuliert. Es wird erwartet, dass diese Anwendungen in Zukunft vermehrt abgefragt werden.

(hö)

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