Formnext 2025 Siemens und Accenture stellen KI-basierten Orchestrator vor

Quelle: Siemens 2 min Lesedauer

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Auf der Formnext 2025 zeigen Siemens und Accenture, wie künstliche Intelligenz (KI) es Ingenieuren ermöglicht, Softwaretools für Design, Simulation, Fertigungstechnik und Produktionsplanung per natürlicher Sprache zu koordinieren und zu bedienen.

Der Engineering Orchestrator for Advanced Manufacturing führt einen KI-Workflow in  Echtzeit über Design- und Engineering-Tools hinweg entlang der gesamten  Wertschöpfungskette aus – gesteuert durch natürliche Sprache. (Bild:  Siemens)
Der Engineering Orchestrator for Advanced Manufacturing führt einen KI-Workflow in Echtzeit über Design- und Engineering-Tools hinweg entlang der gesamten Wertschöpfungskette aus – gesteuert durch natürliche Sprache.
(Bild: Siemens)

Im Mittelpunkt der Präsentation auf der Fachmesse für industrielle additive Fertigung steht der Engineering Orchestrator for Advanced Manufacturing. Dieser demonstriert, wie ein Ingenieur eine Turbinenschaufel neu konstruiert: Über einfache Texteingaben in natürlicher Sprache unterstützt der Orchestrator Designänderungen in Designcenter NX Software, startet eine FEM-Simulation in Simcenter Hypermesh (Anmerk. d. Red.: früher Altair), vergleicht die Ergebnisse mit den in Polarion hinterlegten Anforderungen und liefert unmittelbar eine Empfehlung für die optimale Fertigung – einschließlich Auswahl der geeigneten Verschachtelung, Bauvorbereitung und Stützstrukturen für die Laser-Pulverbett-Fusion-Additivfertigung innerhalb von Siemens NX AM.

Kunden im Bereich der additiven Fertigung können nun komplexe technische Workflows entlang der gesamten AM-Wertschöpfungskette mithilfe von KI und natürlicher Sprache koordinieren, sowohl innerhalb einzelner Tools als auch übergreifend über die gesamte Prozesskette.

Dr. Karsten Heuser, VP Additive Manufacturing & Head of Company Core Technology Advanced Manufacturing & Circularity bei Siemens

KI-basierter Orchestrator – nächster Produktivitätsschub

Siemens und Accenture haben ihre gemeinsame AM-Demonstration auf dem Engineering Orchestrator von Accenture sowie auf Siemens Designcenter NX Software, Simcenter Hypermesh, Polarion und NX AM aufgebaut. Dieses KI-System koordiniert komplexe Engineering-Aufgaben wie Anforderungsmanagement, CAD-Design, Simulation und die Vorbereitung für die additive Fertigung in Echtzeit.

Der Engineering Orchestrator for Advanced Manufacturing ist ein Ergebnis der langjährigen strategischen Allianz von Siemens und Accenture im Bereich Engineering und Fertigung. Anfang dieses Jahres haben beide Unternehmen ihre Partnerschaft durch die Gründung der Accenture Siemens Business Group erweitert und gestärkt.

KI erfindet Produktion neu

„Der Engineering Orchestrator for Advanced Manufacturing zeigt, wie KI dazu beiträgt, die industrielle Produktion neu zu erfinden, indem sie die Produktivität in der additiven Fertigung steigert. Er ermöglicht es Unternehmen, Engineering-Workflows mit KI von der ersten Idee bis zum fertigen Bauteil voranzutreiben. Die gemeinsame Präsentation ist Teil unserer gemeinsamen Vision, Unternehmen beim Aufbau softwaredefinierter Workflows für skalierbare, automatisierte Prozesse zu unterstützen.“, erläutert Vivek Kaushik, Managing Director, Accenture Siemens Business Group Lead bei Accenture.

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