Brennstoffzellen Brennstoffzellen für Nato-Fahrzeuge

Von SFC Energy 2 min Lesedauer

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SFC Energy und Polaris Government and Defense kooperieren zur Ausstattung der Nato und verbündeter Streitkräfte mit hochentwickelten brennstoffzellenbetriebenen Fahrzeugen.

Polaris hat ein taktisches Fahrzeug vorgestellt, das optional mit der Emily 3000 als intergierte Stromversorgung ausgestattet werden kann. (Bild:  SFC Energy AG)
Polaris hat ein taktisches Fahrzeug vorgestellt, das optional mit der Emily 3000 als intergierte Stromversorgung ausgestattet werden kann.
(Bild: SFC Energy AG)

Das Unternehmen SFC Energy AG bietet Brennstoffzellen für stationäre, portable und mobile Hybrid-Stromversorgungslösungen an. Während der Special-Operations-Forces-Woche in Tampa, Florida, USA, hat die Firma die Zusammenarbeit mit Polaris Government and Defense („Polaris“) bekannt gegeben. Polaris präsentierte ein hochmobiles taktisches Fahrzeug, das optional mit einer Brennstoffzelle von SFC als intergierte Stromversorgung ausgestattet werden kann. Diese Ausstattung wird speziell der Nato und ihren verbündeten Verteidigungsorganisationen angeboten.

In der MRZR-Fahrzeugplattform von Polaris stellt das Brennstoffzellen-Modell Emily 3000 den Strom bereit. Das System, das auf Methanol-Brennstoffzellen basiert, kann Funkgeräte, Überwachungssysteme, Drohnenausrüstung, Sensoren und andere elektronische Geräte mit Strom versorgen – ohne dass der Motor des Fahrzeugs laufen muss. Dies ermöglicht sind längere Einsatzzeiten bei gleichzeitigem Erhalt der Tarnung und einer Reduzierung der thermischen sowie akustischen Signatur.

Die Brennstoffzelle eignet sich laut Hersteller für die zuverlässige und autonome Stromversorgung für eine Vielzahl von Elektronik- und Kommunikationssystemen. Mit einem Gewicht von zwölf Kilogramm steigert sie die Leistung leichter taktischer Fahrzeuge, ohne deren Mobilität zu beeinträchtigen. Ihre hohe Energiedichte ermöglicht längere Laufzeiten und reduziert den Bedarf an Betankungen bei längeren Einsätzen. Einer ihrer wichtigsten Vorteile ist die nahezu geräuschlose Leistung, durch die nur minimale akustische und thermische Signaturen erzeugt werden – wodurch sie sich besonders gut für verdeckte Einsätze eignet.

Polaris hat ein taktisches Fahrzeug vorgestellt, das optional mit der Emily 3000 als intergierte Stromversorgung ausgestattet werden kann. (Bild:  SFC Energy AG)
Polaris hat ein taktisches Fahrzeug vorgestellt, das optional mit der Emily 3000 als intergierte Stromversorgung ausgestattet werden kann.
(Bild: SFC Energy AG)

Das System unterstützt gleichzeitig das Laden und den Betrieb verschiedener Batterietypen, darunter Lithium-Ionen-, Lithium-Polymer- und herkömmliche Blei-Säure-Batterien. Der vollautomatische Betrieb verlängert die Lebensdauer der Batterie, reduziert den Verschleiß durch geringere Motorlaufzeiten und verringert somit den Wartungsaufwand des Fahrzeugs.

Die Brennstoffzelle kann sowohl als integriertes Bordladegerät als auch als tragbare Energiequelle im Feld eingesetzt werden. Die Emily 3000 und ihre Tankpatronen sind militärisch zertifiziert, verfügen über eine Nato-Versorgungsnummer (Nato Stock Number) und sind gemäß UN3473 für den Lufttransport zugelassen – und damit für den internationalen Einsatz uneingeschränkt einsetzbar.

Die Brennstoffzelle ist in den leichten taktischen Fahrzeugen vor allem für Einsatzszenarien von Vorteil, in denen Geräuscharmut, Zuverlässigkeit und Energieunabhängigkeit zentrale taktische Anforderungen sind.

Dr. Peter Podesser, Vorstandsvorsitzender der SFC Energy erklärt: „Mit der Emily 3000 als Zusatzausstattung für Polaris-Fahrzeuge bieten wir eine einsatzbereite und signaturarme Stromversorgungslösung an, die speziell auf die Anforderungen moderner Streitkräfte zugeschnitten ist. Das Polaris MRZR wird aufgrund seiner außergewöhnlichen Geländegängigkeit und Vielseitigkeit weltweit von den Streitkräften der Vereinigten Staaten sowie von anderen Nato-Staaten und Nato-Verbündeten eingesetzt.“

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