Hydraulik
Effizientere Windkraftanlagen durch neues Antriebssystem

Von Dagmar Merger 2 min Lesedauer

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Das Unternehmen Sentimotion aus Baden-Württemberg hat ein hydraulisches Antriebssystem entwickelt, welches die Energieausbeute der Windräder bei Schwach- und Starkwind deutlich verbessern soll.

Auf dem Prüfstand: Mit dem Antriebssystem soll sich die Leistungsernte der Windkraftanlagen um bis zu 75% erhöhen. (Bild:  SKV Invest)
Auf dem Prüfstand: Mit dem Antriebssystem soll sich die Leistungsernte der Windkraftanlagen um bis zu 75% erhöhen.
(Bild: SKV Invest)

Das Senti-Antriebssystem hat seine Wurzeln in den frühen 1960er Jahren. Damals entwickelte Siegfried Eisenmann in Neckarsulm Motoren. Sein Schreibtischnachbar war Felix Wankel, der Pionier des Drehkolbenmotors. Eisenmann gelang bereits damals ein interessanter Technologietransfer: Er kombinierte die Antriebswelle des Wankelmotors mit einer hydrostatischen Orbitalmaschine.

Doch erst Jahrzehnte später, im Jahr 2012, griff der Ingenieur und Mathematiker Reginald Baum die Idee auf. Er und ein überwiegend schwäbisches Entwicklungsteam überarbeiteten alle Funktionsteile. Besonders auffällig ist die eigens entwickelte Verzahnungstechnik. Das Ergebnis ist nun eine Komponente für den Vierquadrantenbetrieb, die als Motor, Pumpe, Getriebe oder als Kompressor eingesetzt werden kann.

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