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Sechs Trends für die Zukunft der Simulation

Ein Gastbeitrag von Jean-Claude Ercolanelli 5 min Lesedauer

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Mit dem immer schnelleren Wachstum von Soft- und Hardwarekapazität ist Simulation bei der Entwicklung und Konstruktion neuer Produkte heute allgegenwärtig. Doch wohin geht die Reise der technischen Simulation?

Wie wird sich die Simulation entwickeln? Jeder wird in der Lage sein, alle relevanten Verhaltensweisen einfach vorherzusagen. Dafür sorgen der technologische Fortschritt und Werkzeuge wie KI.(Bild:  EDOYO - stock.adobe.com)
Wie wird sich die Simulation entwickeln? Jeder wird in der Lage sein, alle relevanten Verhaltensweisen einfach vorherzusagen. Dafür sorgen der technologische Fortschritt und Werkzeuge wie KI.
(Bild: EDOYO - stock.adobe.com)

Berechnungen, die auf den ersten Computern eine Woche dauerten, können heute auf einem herkömmlichen Laptop in Millisekunden durchgeführt werden. Zudem ist Software wesentlich effizienter geworden und hat ebenfalls das Tempo von Simulationen massiv beschleunigt. Allerdings ist die Simulation in ihrem jetzigen Zustand ausgereift und hat die Grenze der Skalierbarkeit erreicht. Bisher war der begrenzende Faktor die Rechenzeit, während der manuelle Aufwand vernachlässigbar war. In Zukunft wird dagegen Fachwissen – Experten, die komplexe Simulationssoftware bedienen können – zu einem knappen Gut.

Technologie demokratisieren

Dabei ist es entscheidend, die Anwendungsmöglichkeiten der Simulation auszuweiten, um die heutigen Wachstumsgrenzen zu überwinden. Dies ist möglich, indem jedem der Zugang zur Simulationstechnologie ermöglicht wird und die Simulation in allen Phasen des Lebenszyklus eines Produkts eingesetzt werden kann. Dazu bedarf es erheblicher technologischer Innovationen. Künftige Innovationen müssen über die bloße Verbesserung von Genauigkeit und Geschwindigkeit hinausgehen - sie müssen die Komplexität verringern, ein großes Hindernis in der Simulationsbranche.