WIG-Schweißen Sechs Fügeverfahren in einer Inverter-Stromquelle

Redakteur: Juliana Schulze

EWM hat mit AlphaQ eine Inverter-Stromquelle entwickelt, mit der sechs Fügeverfahren realisierbar sind: coldArc und -forceArc, MIG/MAG-Impuls und –Standard, WIG sowie E-Hand.

Anbieter zum Thema

Mit der AlphaQ können dünnste Bleche, über Wurzellagen bis hin zum Dickblech, sowie neue Materialien und Mischverbindungen gefügt werden. Laut Unternehmen entstehen stets reproduzierbare Qualitätsnähte, so spritzerarm, dass eine Nacharbeit nicht mehr nötig ist.

Großer Kantenversatz in allen Schweißpositionen

Mit Fügeverfahren coldArc können Dünnbleche und Wurzellagen gelötet und geschweißt werden; einsetzbar an Stahl, Chrom-Nickel-Werkstoffen, Aluminium sowie Mischverbindungen, meistert das Verfahren auch großen Luftspalt und Kantenversatz in allen Schweißpositionen.

Das MIG/MAG-Verfahren forceArc steht für tiefen Einbrand und nahezu spritzerfreie Nähte von höchster Güte. So lassen sich in der Produktion bis zu 50 Prozent Kosten sparen. Mit der Kombination von coldArc und forceArc in einer Stromquelle steigt das Potenzial der Wirtschaftlichkeit: perfekte Nahtwurzel wie Füll- und Decklagen sind das Ergebnis. An Edelstahl und Aluminium sind ein kontrollierter Tropfenübergang und gezielt angepasster Wärmeeintrag der Schlüssel für optimale Schweißergebnisse. Hierzu arbeitet die AlphaQ nach Programm mit dem Impulslichtbogen. Die unterschiedlichen Aufgaben erledigt die Inverter-Stromquelle auf Abruf. Für den Wechsel zwischen cold- und forceArc halten zwei Drahtvorschübe oder ein Doppelkoffer stets den passenden Zusatzdraht, das passende Schutzgas bereit.

(ID:321448)