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Weniger Arbeitsschritte sind notwendig
Von der Zukunft „seiner“ neuen Geräte-Verfahrens-Kombination ist Hüneke durchweg überzeugt: „Es wird uns in der Fertigung wesentliche Erleichterungen bringen, ja sogar aufwendige Arbeitsschritte eliminieren. So werden unsere Fasenschleifanlage und Brennschneidmaschine künftig weniger frequentiert sein. Denn für eine K-Naht mussten wir bisher zwei Fasen pro Blechseite herstellen; bei der HV-Naht ist es nur noch eine. Auch das Handling der Bauteile zwischen den Bearbeitungsschritten entfällt damit“.
Die neue Ära des Schweißens beim Kranbauer Manitowoc macht sich auch bei der Qualität bemerkbar. Die Qualität, die es zu erzeugen gilt, wird weitaus früher erzielt, da entschieden weniger Arbeitsschritte notwendig sind. Auch der Wärmeeintrag ins Werkstück ist im Vorfeld einfacher zu definieren, Schrumpfungsprozesse sind besser vorhersehbar, was schon bei der Konstruktion besonders hilfreich ist. Herkömmliches MAG-Schweißen bedingt mehrere Arbeitsschritte mit hohen Wärmeeinträgen und ständiges neues Positionieren: Schweißen von Nahtwurzel und ersten Zwischenlagen, Ausfugen der Wurzelrückseite, teilweises Füllen der Gegenlage, Füllen der ersten Seite und Decklage schweißen, Füllen der Gegenlage und Decklage schweißen – die Schritte zwei, drei und fünf erübrigen sich mit der neuen Technologie. (jus)
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