Schmierstoffspender als Lösung beim Unterhalt einer Stauwehranlage
Am Hochrhein zwischen Bodensee und Basel gibt es elf Laufwasserkraftwerke, die zusammen rund 4 100 GWh Energie pro Jahr erzeugen. Das Kraftwerk Ryburg-Schwörstadt, Möhlin, das im Jahr 1931 in Betrieb ging, ist das grösste dieser Flusskraftwerke. Es produziert jährlich etwa 760 Mio. kWh umweltfreundliche Energie. Im Kraftwerk Ryburg-Schwörstadt befindet sich eine Stauwehranlage mit 4 Öffnungen à 24m lichter Weite (Bild 1).
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Das Stauwehr ist dazu da, überschüssiges Wasser, welches durch die vier Turbinen nicht verarbeitet werden kann, abzuführen. Die Regelung der Anlage erfolgt vollautomatisch. Die Zahnräder für die Windwerke sind grossen Belastungen ausgesetzt. Das hat zur Folge, dass das aufgebrachte Fett auf den Zahnflanken schon nach relativ kurzen Betriebszeiten abgestoßen wird und die Zahnräder trocken laufen.
Aus betriebwirtschaftlichen Gründen wurde eine Lösung gesucht, damit der laufende Unterhalt und das arbeitsintensive Nachschmieren von Hand reduziert werden konnte. So wurden im Kraftwerk, wie schon an anderen Orten, die simalube-Schmierstoffspender als Lösung eingesetzt (Bild 2).
Im Bereich der Zahnflanken sind speziell angefertigte Halterungen installiert. An diese Halterungen sind die 100 mm breiten Bürsten mit den 125 ml simalube Schmierstoffspendern montiert. Das Fett kann so durch diese Bürste fliessen und garantiert eine einwandfreie Schmierung. Da die Zahnräder zum Teil relativ breit (bis 300 mm) sind, kommen teilweise zwei seitlich versetzte Bürsten zum Einsatz.
Mittlerweile sind die simalube-Schmierstoffspender bald zwei Jahre im Einsatz. Sie funktionieren einwandfrei, zur vollsten Zufriedenheit des Stellvertretenden Kraftwerksleiters. Außer dem Wechseln der Schmierstoffspender bedarf es praktisch keinem Unterhalt mehr. Die Laufzeiten der simalube-Schmierstoffspender sind auf sechs Monate eingestellt. (Bild 3)
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