03.03.2026
Wenn's mal schnell gehen muss
Antriebe, beispielsweise in Werkzeugmaschinen oder Bestückungsautomaten, arbeiten heute zunehmend in höheren Drehzahlbereichen.
Grund hierfür sind zumeist gestiegene Produktivitätsanforderungen und immer höhere Ausbringungsleistungen dieser Anlagen. Hochgeschwindigkeitsanwendungen findet man aber auch in Messaufbauten zum Testen von Prüflingen.
Dabei sind Drehzahlen von 15.000 min-1 und mehr an der Tagesordnung bei Prüfständen. Um exakte Messergebnisse zu gewährleisten, legen die Entwickler dieser Testsysteme besonderes Augenmerk auf eine optimale Laufruhe des gesamten Antriebsstrangs bei diesen hohen Geschwindigkeiten. Für einzusetzende Einzelkomponenten im Antriebsstrang bedeutet das, dass eine hohe Wuchtgüte eine Grundvoraussetzung ist, um in der Kombination der Bauteile eine optimale Laufruhe des Antriebsstrangs zu erreichen. Fliehkräfte und Schwingungen belasten den gesamten Prüfstandsaufbau und können die Messergebnisse des Prüfstandes verfälschen. Hauptursachen für ihr Auftreten sind Unwuchten und parasitäre Kräfte durch Fertigungsabweichungen im Mess- und Prüfsystem, die sich mit steigender Drehzahl verstärkt auswirken.
Zur Vermeidung dieser Problematik sind für die Antriebseinheiten dieser Prüfstände hierzu passende Hochgeschwindigkeitskupplungen essenziell. Das Programm der Lamellenkupplung Servoflex SFM bietet für diese anspruchsvollen Anforderungen die passende Lösung. Die Hochgeschwindigkeitskupplungen dieser Serie verfügen je nach Anforderung über eine Wuchtgüte von G6.3 oder G2.5 und unterstützen somit Drehzahlen von bis zu 24.000 min-1. Die kompakten Ausgleichskupplungen sind wahlweise mit hochkonzentrischen Klemm- oder Spannnaben erhältlich und stehen für einen Nenndrehmomentbereich von 60 bis 1.000 Nm zur Verfügung.