Künstliche Intelligenz
Schatten-KI: Was das ist und wie man sich vor ihr schützt

Ein Gastbeitrag von Christopher Noon 4 min Lesedauer

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Wenn Arbeitnehmer KI-Tools unreguliert nutzen, kann dies für Unternehmen schnell problematisch werden. Chris Noon, Director of Commercial Intelligence and Analytics bei Dropbox zeigt in seinem Gastbeitrag, wie dies verhindert werden kann.

Die Vorteile von KI sind verlockend, doch wenn Arbeitnehmer KI-Tools unreguliert nutzen, kann es schnell für Unternehmen zu Problemen kommen.(Bild:  Dropbox)
Die Vorteile von KI sind verlockend, doch wenn Arbeitnehmer KI-Tools unreguliert nutzen, kann es schnell für Unternehmen zu Problemen kommen.
(Bild: Dropbox)

Unternehmen sehen in der künstlichen Intelligenz eine große Chance, ihre Wirtschaftsleistung zu steigern und die Arbeit ihrer Mitarbeitenden zu revolutionieren. So ist es den Arbeitnehmern zum Beispiel möglich, produktiver zu werden oder Zeit zu sparen, weil sie Informationen schneller finden können. Diese Vorteile können jedoch nur durch eine koordinierte KI-Strategie im gesamten Unternehmen realisiert werden.

Risiko: Schatten-KI

70 Prozent der Arbeitnehmer nutzen bereits KI-Tools, bevor ihre Vorgesetzten davon wissen. Diese unautorisierte Nutzung einer KI-Technologie, die auf potenziell sensible Unternehmensdaten zugreifen kann, nennt sich „Schatten-KI“. Schatten-KI beschreibt die Verwendung von generativen KI-Produkten ohne Aufsicht der IT-Abteilung. Hierbei werden ungeschützte persönliche Konten verwendet, die nicht die Sicherheitsprüfungen oder Datenvereinbarungen aufweisen, die für ein Unternehmenskonto gelten würden. Ohne eine umfassende Strategie und Mitarbeiterschulung kann eine solche Situation das Unternehmen gefährden.