Produktentwicklung Software standardisiert Produktkosten- und CO2-Analyse

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Das Scale-up Tset hat eine standardisierte Software für holistisches Kostenmanagement in der fertigenden Industrie entwickelt. Das cloudbasierte Tool ermöglicht eine detaillierte Produktkosten- und CO2-Simulation entlang der gesamten Wertschöpfungskette und über den kompletten Produktlebenszyklus.

Die Software von Tset simuliert und erfasst die Kosten und CO2-Emissionen neuer Produkte über den kompletten Produktlebenszyklus.(Bild:  Tset)
Die Software von Tset simuliert und erfasst die Kosten und CO2-Emissionen neuer Produkte über den kompletten Produktlebenszyklus.
(Bild: Tset)

Sei es aufgrund von gesetzlichen Bestimmungen oder der Anforderungen von Kunden oder Partnern: Immer mehr Unternehmen müssen die CO2-Bilanz ihrer Produkte offenlegen. Mit der Software von Tset können sie alle im Bereich Scope 1–3 (upstream) anfallenden Kosten und CO2-Emissionen effizient analysieren und optimieren. Die Lösung simuliert und erfasst die Kosten neuer Produkte über den kompletten Produktlebenszyklus – von der frühen Konzeptphase über den Start of Production (SOP) bis zum End of Production (EOP).

Mit unserem Team haben wir eine cloudbasierte Ready-to-use-Software entwickelt, die die Simulation von Produktkosten und CO2-Emissionen erheblich vereinfacht.

Andreas Tsetinis

Mit der intuitiven Lösung können produzierende Unternehmen ihre Produktkosten- und CO2-Analyse erheblich vereinfachen.(Bild:  Tset)
Mit der intuitiven Lösung können produzierende Unternehmen ihre Produktkosten- und CO2-Analyse erheblich vereinfachen.
(Bild: Tset)

Kunden können so bereits im Vorfeld verschiedene Lieferanten einschätzen und miteinander vergleichen – und damit das Optimum aus Produkten herausholen. Denn gerade bei hohen Stückzahlen haben schon Einsparungen im Cent-Bereich eine große Wirkung.

Kostensimulation in Echtzeit

Standardisierte Lösungen für die Produktkostensimulation sind derzeit noch kaum verbreitet; bislang nutzen die meisten Unternehmen für diese Aufgabe Excel-Tabellen und komplizierte Eigenentwicklungen, die sich insbesondere im Austausch mit Lieferanten und Partnern als hinderlich erweisen, so Tset. Im Vergleich zu diesen Lösungen sei deren Software intuitiv und automatisiert.

Hinter Tset steht ein Team aus Mathematikern, Softwareentwicklern und Fertigungsexperten. 2018 von Andreas Tsetinis und Sasan Hashemi gegründet, beschäftigt Tset derzeit rund 70 Mitarbeitende an den Standorten Wien und Kuchl. „Mit unserem Team haben wir eine cloudbasierte Ready-to-use-Software entwickelt, die die Simulation von Produktkosten und CO2-Emissionen erheblich vereinfacht. Für detaillierte Berechnungen benötigt unsere Lösung nur wenige Angaben des Anwenders, da verschiedene Kostenmodelle und regionale Datenbibliotheken bereits hinterlegt sind“, erklärt der Industrieexperte Tsetinis. Für die genaue Kostensimulation in Echtzeit sorgt schließlich ein Algorithmus aus 2D- und 3D-Datenextraktionsmethoden, Optimierungsparametern und KI-Ansätzen.

Nachhaltige Produktentwicklung

Thema auf dem Konstruktionsleiter-Forum 2023

Nach der erfolgreichen Erstveranstaltung im vergangenen Jahr lädt konstruktionspraxis am 19. Oktober 2023 zum zweiten Konstruktionsleiter-Forum. nach Würzburg ein. Das Konstruktionsleiter-Forum will für die Herausforderungen der Produktentwicklung des 21. Jahrhunderts sensibilisieren sowie Lösungen aufzeigen. Mehr denn je steht aktuell die Nachhaltigkeit von Prozessen und Produkten im Fokus – sowohl regulatorische Vorgaben als auch das Bewusstsein der Gesellschaft verlangen es. Auch auf dem Konstruktionsleiter-Forum werden der Schutz der Ressourcen und aktuelle Vorgaben Thema sein:

  • So stellt Jörg Weißkopf von Simus Systems eine Lösung vor, die den Product Carbon Footprint anhand des 3D-Modells berechnet. Dazu wird das CAD-Modell von Fertigungsteilen systematisch analysiert und Fertigungsverfahren, Bearbeitungsschritte und Maschinen automatisiert zugeordnet.
  • Darüber hinaus geht es um die Circular Economy und wie Strukturbauteile aus Holz, die nach der Methode „Design for Sustainability“ entwickelt wurden, alle wichtigen Kennzahlen verbessern: weniger Gewicht, weniger Teile, weniger unterschiedliche Materialien, weniger Emissionen. Vorstellen wird diesen Ansatz Stefan Könsgen von BMW.

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