Rohrmessung Rohrvermessung geht in die zweite Runde

Redakteur: Lea Ziegler

Nach dem P8 stellt Aicon 3D Systems das zweite Modell der TubeInspect P-Serie vor: Das TubeInspect P16 eignet sich vor alle zur Vermessung mittlerer und langer Rohre und Drähte.

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In Kombination mit der Softwareplattform Bending Studio bietet das TubeInspect-System viele neue anwendungsorientierte Funktionalitäten.
In Kombination mit der Softwareplattform Bending Studio bietet das TubeInspect-System viele neue anwendungsorientierte Funktionalitäten.
(Bild: Aicon)

Das TubeInspect P16 ist ausgerüstet mit 16 hochauflösenden Digitalkameras mit GigE-Technik und verfügt über ein großes Messfeld (2.600 mm x 1.250 mm x 700 mm). Drähte und Rohre bis zu einer Länge von 2500 mm können in einem Schritt gemessen werden. In der Regel liegen die Messergebnisse in weniger als 10 s vor. Längere Rohre bis zu einer Länge von 7 m können durch Nachsetzen in mehreren Schritten gemessen werden. Die Teilmessungen werden automatisch miteinander verknüpft. Die seitlichen Klappen des TubeInspect P16 dienen dabei in geöffneter Position als Ablagetisch.

Softwareplattform Bending Studio ergänzt das System

Produktionsabläufe, wie das Einrichten von Biegemaschinen, werden mit dem TubeInspect P16 verbessert und die Kosten durch verkürzte Einrichtzeiten erheblich reduziert. Bei der Messung längerer Objekte, z. B. lange, dünne Metall- oder Kunststoffleitungen, kompensiert Bending Studio Durchbiegungen, die durch das Eigengewicht der Leitungen entstehen. In Kombination mit der Softwareplattform Bending Studio bietet das System viele neue anwendungsorientierte Funktionalitäten.

TubeInspect P16 erfüllt hohe Anforderungen an Genauigkeit und Messgeschwindigkeit. Die langlebigen, wartungsarmen LEDs leuchten das gesamte Messfeld gleichmäßig aus und ermöglichen eine zuverlässige Messung von Rohren und Drähten aller Materialien. Komplexe Biegeverläufe werden detailliert erfasst und verbessert so die Wiederholgenauigkeit. Das Messfeld wurde ebenfalls weiterentwickelt: die Streuplatte des Referenzpunktfelds ist jetzt mit zusätzlichen Glaselementen als Träger für die wartungsarmen Referenzpunkte ergänzt, die ohne separate Stromversorgung arbeiten und so genauer messbar sind. Die Messgenauigkeit für die Bestimmung der Mantelabweichung konnte so auf bis zu 0,085 mm gesteigert werden.

Das TubeInspect P16 ersetzt kostenintensive mechanische Lehren. Aufgrund seiner Konstruktion und Beschaffenheit ist es in der Produktion einsetzbar und unempfindlich gegenüber Erschütterungen. Die besonders schmale Einlegekante ermöglicht ein ergonomisch optimiertes Einlegen der Messobjekte in die Messzelle. (lz)

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