Steuerung

Roboter spielerisch leicht programmieren

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Vereinfachende Wirkung

In der Robotik mit ihren komplexen Bewegungen zeigt sich die vereinfachende Wirkung der Skriptsprache Lua besonders eindrucksvoll. Ein typisches Praxisbeispiel: Ein Maschinenbauer erstellt für seinen Endkunden eine vorkonfigurierte Roboterzelle mit einem Delta-Roboter. Um den Roboter mit möglichst wenigen Zeilen Code zu bewegen und dem Endkunden ein finales Parametrieren zu ermöglichen, wird lediglich das Steuerungssystem Indra Motion MLC und das Open Core Interface benötigt. Die Programmierung erfolgt – ohne schwergewichtige Entwicklungsumgebung mit Compiler/Linker – in Lua.

Unmittelbar vor Inbetriebnahme der Zelle komplettiert ein Service-Techniker oder der Endanwender selbst das Lua-Skript. In wenigen Minuten ist das kurze Programm aus der Steuerung auf den PC oder ein Smart Device geladen und mittels Texteditor finalisiert. Dabei werden lediglich die Befehle vom Typ DeltaRobot.MoveAbs mit den endgültigen Parametern für Position, Ruck und Geschwindigkeit versehen. Nach der Rückübertragung in die Steuerung kann der Roboter in Betrieb gehen.

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Die Kombination aus Open Core Interface und der schlanken, leicht erweiterbaren Skriptsprache Lua führt im Maschinenbau zu einer erheblichen Vereinfachung und Reduzierung des gesamten Engineeringaufwands wie für Programmierung, Inbetriebnahme und Service. Dies kommt in Verbindung mit dem weitgehenden Verzicht auf kundenspezifischen SPS-Code auch dem Anwender zugute, der Mehrachsbewegungen ab sofort ohne einschlägiges Know-how bedarfsgerecht anpassen kann. (jv)

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