Für 80 Prozent der Entscheider in Deutschlands Industrie sind Roboter wichtig, um Ressourcen zu sparen und nachhaltig zu wirtschaften, wie eine Umfrage ergeben hat. Hier mehr Details.
Roboter sind für die deutsche Industrie sehr wichtig. Zu diesem Schluss kommt der Automatica-Trend-Index-2022. Hier erfahren Sie, warum das so ist.
(Bild: ABB)
Wie der Automatica-Trend-Index-2022 auf Basis einer Umfrage unter Fach- und Führungskräften offenbart, verbessert die Robotik die Material- und Energieeffizienz in der Fertigung. Auch ließen sich Green-Tech-Produkte wettbewerbsfähiger herstellen. Das hat Relevanz, denn nachhaltig zu wirtschaften ist mit den ehrgeizigen Klimaschutzzielen und den sprunghaft gestiegenen Energiepreisen ein Topthema in der Industrie, meint Dr. Susanne Bieller, Generalsekretärin der International Federation of Robotics. „Grüne Technologie“ ließe sich mithilfe von Robotern außerdem in großen Stückzahlen und mit der erforderlichen Präzision herstellen. Gleichzeitig bietee sich die Chance, den Ressourceneinsatz in praktisch jeder Produktion zu optimieren.
Industrieroboter werden nicht mehr zum „alten Eisen“
Reparieren ist besser als ersetzen, lautet in diesem Zusammenhang ein weiterer Trend. Diese Erkenntnis habe mit den jüngsten Lieferengpässen eine ganz neue Aktualität gewonnen. Um möglichst alle Reparaturen ohne Verzögerungen vor Ort durchführen zu können, setzt Fanuc etwa auf ein eigenes Zentrallager für Ersatzteile in Europa. Auf einer Fläche mit den Ausmaßen eines Fußballfeldes werden in Luxemburg nämlich über eine halbe Millionen Roboterkomponenten gelagert. Die Idee, die dahinter steckt, soll Transportzeiten durch kurze Wegen verkürzen, die Umweltbelastungen verringern und letztlich den Ressourcenverbrauch der Unternehmen senken. Mit dieser Strategie konnte Fanuc Deutschland während der Corona-Pandemie übrigens Lieferengpässe ausmanövrieren.
Auf Langlebigkeit seiner Roboter setzt das Schweizer Unternehmen ABB. Denn Tausende von Robotern werden von spezialisierten Teams überholt und aufgerüstet, um ihnen sozusagen ein zweites Leben einzuhauchen. Dazu gehörten auch Peripheriegeräte, wie Steuerungen und Manipulatoren, die in den sogenannten „Remanufacturing & Workshop Repair Centern“ von ABB auf den neuesten Stand gebracht würden. Die rasche Anpassung der Industrieroboter an neue Aufgaben erweist sich laut ABB dabei oft als entscheidender Vorteil, den herkömmliche Bearbeitungsmaschinen nicht bieten können. Denn diese könnten meist nur eine Aufgabe erledigen, aber nicht das Werkzeug wechseln, um beispielsweise mit wenigen Handgriffen vom Job „Blechschneiden“ auf „Schweißen“ umzusteigen. Der Einsatz von gebrauchten Industrierobotern senke außerdem die Einstiegshürden, die Kleine- und mittelständische Unternehmen mit Blick auf die Anschaffung von Robotern oft hätten. Anfangsinvestitionen in die Automation fielen bei diesen KMU nämlich deutlich geringer aus.
Auf nach München! So sparen Roboter Ressourcen
Kosten sparen, indem weniger Material verschwendet wird, ist, wie oben bereits erwähnt, ein weiterer wichtiger Schritt, um die Fertigung zu optimieren. Mit den entsprechenden Industrierobotern, die dafür mit 3D-Kameras ausgerüstet werden klappt das gut, wie es weiter heißt. Eine KI-Software (Künstliche Intelligenz) verarbeitet dabei die von der Kamera übermittelten Bildsignale und erkennt auch kleinste Abweichungen. Fehlteile kann das so konzipierte Robotersystem dadurch im laufenden Fertigungsprozess sofort aussortieren, bevor sie in ein Gesamtprodukt eingebaut werden. Auf der Automatica 2022 in München, die vom 21. bis 24 Juni stattfindet, kann man sich darüber im persönlichen Austausch mit internationalen Experten informieren, wie Industrieroboter dabei helfen können, nachhaltig zu wirtschaften.
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