Schaltanlagen

Rittal kauft Kiesling Maschinentechnik

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Kiesling startete zunächst als Ingenieurbüro mit der Ausarbeitung von kundenspezifischen Lösungen im Bereich der Antriebstechnik. 1998 folgte die Erweiterung um den Geschäftsbereich Maschinentechnik und die Entwicklung des ersten Bearbeitungszentrums für den Schaltschrankbau. Damit lassen sich alle mechanischen Bearbeitungsschritte bei der Konfektionierung von Schaltschränken – wie Bohren, Gewindeschneiden sowie Fräsen von Ausschnitten in einem Arbeitsgang – und mit sämtlichen im Schaltschrankbau vorkommenden Materialien durchführen.

„Kiesling bietet zukunftsträchtige Automatisierungslösungen für den Schaltanlagenbau und bringt neues Innovationspotential in unsere Unternehmensgruppe“, freut sich Dr. Thomas Steffen.

Robotergestütztes Verdrahtungszentrum

Mit einer aktuellen Innovation setzt Kiesling gerade erneut Maßstäbe bei der Automatisierung im Schaltschrankbau. Das robotergestützte „Averex“ Verdrahtungszentrum soll künftig das zeitaufwendige manuelle Verdrahten von Montageplatten ersetzen und vollautomatisch für norm- und sicherheitsgerechte Anschlüsse sorgen. Auch hier ergibt sich durch den Zusammenschluss mit Rittal ein perfektes Miteinander innerhalb der Friedhelm Loh Group: Mit Hilfe der Daten aus dem Eplan Data Portal und der Engineeringsoftware Eplan Electric P8 und Eplan Pro Panel kann der komplette Rittal Schaltschrank virtuell aufgebaut werden. Eine entsprechende Schnittstelle sorgt dafür, dass alle Daten für die exakte Klemmenpositionierung und die richtige Kabelführung direkt für die Ansteuerung des „Averex“ und anderer Maschinen von Kiesling verwendet werden können.

Das jüngste Mitglied der Friedhelm Loh Group präsentiert sich auf der Hannover Messe Industrie vom 8. bis zum 12. April auf dem Rittal Stand in Halle 11, Stand E06 und dem Kiesling Stand Halle 11, Stand E18. (mz)

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