Parkturm
Wie ein Paternoster für Autos

Von Rodriguez 4 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Beim „vertical Parking“ stehen die Autos übereinander statt nebeneinander. Ein spezielles System bewegt die Autos innerhalb des Turms nach dem Paternoster-Prinzip. Eine wichtige Rolle spielen dabei Kugeldrehverbindungen.

Der Vertical-Parking-Turm in der Nähe des Münchener Ostbahnhofs ist mit Holzelementen verkleidet. Ein Teil der Flächen wird für Werbebanner verwendet, andere wurden künstlerisch gestaltet (Entwurf von Mariella Kerscher). (Bild:  Vepa Vertical Parking)
Der Vertical-Parking-Turm in der Nähe des Münchener Ostbahnhofs ist mit Holzelementen verkleidet. Ein Teil der Flächen wird für Werbebanner verwendet, andere wurden künstlerisch gestaltet (Entwurf von Mariella Kerscher).
(Bild: Vepa Vertical Parking)

Auf einer Fläche von sieben mal sieben Metern zwölf Autos parken? Das geht mit Vertical Parking, kurz Vepa genannt: Beim Vertical Parking werden die Fahrzeuge übereinander in einem Parkturm abgestellt. Auf diese Weise passen auf eine Fläche, auf der sonst nur vier Autos stehen können, bis zu zwölf Fahrzeuge.

Vertical Parking wurde von dem gleichnamigen Start-up entwickelt, das aus dem Inkubator Unternehmertum der TU München hervorgegangen ist. Die Gründer Simon Schubnell und David Schön haben sich von ähnlichen Konzepten aus Asien inspirieren lassen und sie an deutsche Verhältnisse angepasst.