Spritzguss Forschungsvorhaben geht neue Wege beim Papierspritzguss

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Das Kunststoff-Zentrum SKZ und die PTS Institut für Fasern & Papier gGmbH haben ihre jahrelangen Erfahrungen und technologischen Möglichkeiten im Forschungsprojekt Minerva zusammen gelegt, um Papierfasern im Spritzguss zu verarbeiten.

Beim Papierspritzguss wird anstelle von Kunststoffgranulat ein Gemisch aus Papierfasern, Wasser und Bindemitteln verwendet, um Formteile herzustellen.(Bild:  SKZ)
Beim Papierspritzguss wird anstelle von Kunststoffgranulat ein Gemisch aus Papierfasern, Wasser und Bindemitteln verwendet, um Formteile herzustellen.
(Bild: SKZ)

Die prozess- und materialtechnische Umsetzung des Papierspritzgusses aus Naturfasern in einer wasserhaltigen Suspension hat das Potenzial, die Kunststoff- und Papierindustrie nachhaltig zu verändern. Das ist nicht als Ende der kunststoffverarbeitenden Industrie zu verstehen, sondern als ein zusätzlicher Weg für Unternehmen, Produkte neu zu denken und damit einen wichtigen Beitrag für die Umwelt (Ressourcenschonung, Kreislaufwirtschaft, CO2-Reduktion) zu leisten, ohne wirtschaftliche Kraft einzubüßen. Ziel des Forschungsvorhabens des SKZ und des PTS Instituts für Fasern & Papier soll es sein, dass das Papierspritzguss-Produkt nach seiner Anwendungsphase problemlos in den Papierkreislauf zurückgeführt werden kann.

Optimierte Prozessführung beim Spritzgießen ist gefragt

Herausforderungen über die Projektlaufzeit erwarten die Forscher in der Faseraufbereitung einer Vielzahl an Pflanzenfasern, mit teilweise sehr individuellen Eigenschaftsprofilen und der Entwicklung von Modifikationen hin zu einer optimierten Prozessführung beim Spritzgießen. Dies umfasst sowohl die Dosierung und Förderung im Spritzgießaggregat als auch die Umsetzung von ökonomischen Trocknungskonzepten.

Den Herausforderungen stellen sich die beiden Forschungsunternehmen jedoch nicht allein. Das Projekt, gefördert durch die Industrielle Gemeinschaftsforschung IGF, erlaubt die Teilnahme aller interessierten Unternehmen im Rahmen des Projektbegleitenden Ausschusses. Bereits 30 Firmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette unterstützen das Vorhaben mit ihrem eigenen Knowhow sowie der Bereitstellung von Rohstoffen und technischem Equipment für die Material- und Prozessoptimierung.

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