Lebensmittelproduktion
Reinstwasser-Durchfluss hygienisch messen

Von Martin Schramm, Produktexperte Sensorik/SAW-Technologie bei Bürkert Fluid Control Systems, Roland Englmann, Account-Manager Nahrungs- und Genussmittel bei Bürkert Fluid Control Systems 4 min Lesedauer

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Warum die Molkerei Hainichen-Freiberg in der Milchpulverproduktion für Babynahrung Flowave-Sensoren von Bürkert einsetzt.

Kontinuierliche, wartungsfreie Durchflussmessung: Der Sensor arbeitet nach dem patentierten SAW-Verfahren (Surface Acoustic Waves). (Bild:  Bürkert Fluid Control Systems)
Kontinuierliche, wartungsfreie Durchflussmessung: Der Sensor arbeitet nach dem patentierten SAW-Verfahren (Surface Acoustic Waves).
(Bild: Bürkert Fluid Control Systems)

Die Lebensmittelindustrie stellt bei Durchflussmessern hohe Anforderungen an Genauigkeit, Zuverlässigkeit, Reproduzierbarkeit und Hygiene. Durchflussmesser, die nach dem patentierten SAW-Verfahren arbeiten, bieten hier interessante Möglichkeiten: Sie genügen nicht nur höchsten Hygienean­sprüchen, sondern können neben Durchfluss und Konzentration zusätzliche Messwerte liefern, wie die Medientemperatur, und sogar Verunreinigungen erkennen. Zudem arbeiten sie wartungsfrei, was die Betriebskosten reduzieren kann. Da sie unabhängig von der elektrischen Leitfähigkeit funktionieren, eignen sie sich auch für Reinstwasser. Gerade der letzte Punkt war bei der Anwendung in einer Molkerei ein wichtiges Auswahlkriterium.

Die Molkerei Hainichen-Freiberg gehört zur Unternehmensgruppe Ehrmann und Käserei Champignon. Das sächsische Unternehmen mit Sitz in Freiberg verarbeitet pro Jahr rund 150 Millionen Kilogramm Rohmilch. Auf modernen Produktionsanlagen entstehen daraus circa 50.000 Tonnen Joghurt und Desserts sowie 9.000 Tonnen Käse. Zudem werden in der sogenannten Trocknung rund 9.000 Tonnen Milchpulver für Babynahrung hergestellt.