Werkstoff Recycling-Fahrrad geht auf Weltreise

Quelle: Igus 2 min Lesedauer

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Igus feiert 60-jähriges Firmenjubiläum und schickt aus diesem Anlass sein schmierfreies sowie wartungsarmes Igus:bike auf Welttournee. Das Ziel: Aufmerksamkeit schaffen für das Thema „Kreislaufwirtschaft von Kunststoffen“.

Das Werksgelände von Igus in Köln Porz-Lind, am gestrigen Dienstagmorgen, 11 Uhr: das Igus:bike startet auf Geburtstagstour. (Bild:  Igus/fascinadora - stock.adobe.com)
Das Werksgelände von Igus in Köln Porz-Lind, am gestrigen Dienstagmorgen, 11 Uhr: das Igus:bike startet auf Geburtstagstour.
(Bild: Igus/fascinadora - stock.adobe.com)

Anlässlich des 60. Geburtstags von Igus wird das orange-leuchtende Fahrrad aus recyceltem Kunststoff ein Jahr lang durch die Welt reisen. Das Ziel: eine neue Form urbaner Mobilität näher bringen, die Fahrspaß und Nachhaltigkeit vereint. Das Urban Bike steht dabei den Angaben zufolge für viele Vorteile der Igus-Produkte, der „Motion Plastics“:

  • Es rostet nicht, braucht kein Öl und ist nahezu wartungsfrei.
  • Auch Kugellager, Antrieb und Freilauf benötigen keinerlei Schmierung, da sie aus Hochleistungskunststoffen gefertigt sind.
  • Gleichzeitig zeigt es exemplarisch, wie die Transformation zu einer zukunftsfähigen Kreislaufwirtschaft von Kunststoffen gelingen kann.

Ein Jahr lang wird das Kunststoff-Fahrrad jetzt auf den Straßen von 16 Ländern der Welt zu sehen sein – unter anderem in Deutschland, Italien, den USA und in China. Die Mission: Industriekunden, Recycling-Partnern, Medienvertretern und Verbrauchern zeigen, dass Kunststoffe nicht in der Verbrennung oder auf Deponien landen müssen, sondern als recycelter Rohstoff die Mobilität von morgen mitgestalten können. In Etappen besucht das Bike verschiedene Kunden-Anwendungen und Partner.

Fischernetze werden zu Fahrrädern

„Als Unternehmen, das seit nunmehr 60 Jahren Industriebauteile für die Bewegung aus Kunststoff fertigt, sehen wir uns verpflichtet, die Transformation zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft von Kunststoffen voranzutreiben. Das Igus:bike ist ein Meilenstein auf diesem Weg“, sagt Igus Geschäftsführer Frank Blase. „Wir hoffen auf dieser Reise viele Unternehmen und Endverbraucher inspirieren zu können, sich ebenfalls für nachhaltige Lösungen im Umgang mit Kunststoffen zu engagieren.“

Kunststoffabfälle von Deponien auf der ganzen Welt könnten zukünftig zum Rohstoff für das Igus:bike werden. Igus fertigt die einzelnen Komponenten im Rotations- und Spritzgussverfahren – vom Rahmen, über die Lager bis hin zum Antrieb. Dabei ist es den Materialforschern gelungen, den Anteil des zugemischten recycelten Kunststoffs seit Entwicklungsstart schrittweise auf mittlerweile 50 Prozent zu erhöhen – Tendenz steigend. So wird es möglich, ausgediente Fischernetze, aber auch Shampoo-Flaschen und anderen Plastikmüll zu Regranulat für die Rotationsgussmaschinen aufzuarbeiten und in eine wertvolle Ressource zu verwandeln.

Interessierte können sich auf der Welttournee davon überzeugen, dass ein Fahrrad aus Kunststoff Fahrspaß bietet und gleichzeitig besonders leicht zu warten ist. Da das Fahrrad fast ausschließlich aus Kunststoff besteht, ist es witterungsbeständig und korrosionsfrei.

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