Safety, Lichttechnologien Punkt- und Flächenlicht kombiniert

Redakteur: Karl-Ullrich Höltkemeier

Mit der neuartigen Maschinenleuchte FLAT TEC HYBRID erfindet Waldmann sein erfolgreiches TWIN-C Konzept neu. Erstmals integriert man zwei unterschiedliche Lichttechnologien – Leuchtstoff und LED – in einem Gehäuse mit minimaler Baugröße.

Anbieter zum Thema

FLAT TEC HYBRID ist die Antwort auf einen langfristigen Trends im Anlagen- und Maschinenbau. In den zunehmend kompakten Maschineninnenräumen finden sich immer weniger Flächen zur optimalen Adaption von Leuchten. Dennoch müssen Konstrukteure die strenge Norm für die Arbeitsplatzbeleuchtung im Auge behalten. Nach EN 1837 muss die Beleuchtungsstärke, insbesondere im Bearbeitungsbereich, mindestens 500 lx betragen.

Vereint, was bisher getrennt gelöst wurde

Die Maschinenbeleuchtung erfolgt traditionell arbeitsteilig. Für die Grundbeleuchtung sorgen meist eine oder mehrere Leuchten, die in aller Regel mit Leuchtstoffröhren-Technolgie ausgestattet sind. Aufgrund ihrer Größe können diese Leuchten nur relativ weit entfernt vom Bearbeitungsbereich adaptiert werden. Daher wird eine zweite Komponente für die punktgenaue und starke Ausleuchtung des Bereichs rund um das Werkstück benötigt. Je großzügiger das Raumangebot, desto einfacher ist es, geeignete Punkte zur Platzierung der unterschiedlichen Lichtarten zu definieren. Je kleiner der Raum, desto größer das Problem, eine normkonforme Beleuchtung zu integrieren. FLAT TEC HYBRID vereint nun Flächen- und Punktlicht in einer einzigen Leuchte.

Komponente A: Eine hocheffiziente Leuchtstoffröhre

Es ist eine 24 Watt T16-Lampe mit nur 16 mm Durchmesser. In der schlanken Lichtgestalt stecken enorme Kräfte. Die T16 erzeugt, verglichen mit „dicken“ 26 mm-Lampen, wesentlich höhere Lichtströme. Das Ergebnis: Mehr Wirkungsgrad, weniger Energieverbrauch und dadurch natürlich auch weniger CO2-Emmissionen. Die T16 ist für die Grundbeleuchtung des Maschinenraums verantwortlich. Waldmann hat dafür eine spezielle 3D-Kegelprismenblende entwickelt. Diese optimiert die symmetrische Lichtverteilung und sorgt gleichzeitig für Entblendung – wichtig für die Sicherheit des

Bedienpersonals.

Komponente B: Zwei Hochleistungs-LEDs à 6 Watt

Die LED-Technologie ist der Halogenlampe in nahezu allen Punkten überlegen. LEDs arbeiten mindesten 50 000 Stunden fehlerfrei und wartungsfrei. Da das Licht nicht über einen Glühdraht, sondern elektronisch erzeugt wird, besteht keine Bruchgefahr infolge von maschinenbedingten Erschütterungen, Vibrationen oder häufigem Ein- und Ausschalten. Die LED-Wärme wird nicht – wie bei Halogenlampen – nach vorne bzw. in den Maschinenraum abgegeben, sondern nach hinten über die Platine und das Aluminiumgehäuse abgeleitet. Dank der geringen Oberflächentemperatur können auch keine Schmier- und Kühlmittel in das Schutzglas einbrennen. Die Lichtqualität bleibt als über Jahre ungetrübt.

Das Besondere: Das Licht der beiden LEDs wird durch eine spezielle Optik abgewinkelt und auf den Bearbeitungsbereich fokussiert.

Maschinenlicht nach Maß

Je nach Anforderung und Adaptionspunkt ist FLAT TEC HYBRID mit LED-Abstrahlwinkeln von 30°, 15° und 6° verfügbar. So kann die Platzierung der Leuchte den räumlichen Gegebenheiten individuell angepasst werden – eine punktgenaue Ausleuchtung ist aus fast jedem Winkel möglich. Wie es der Lichtbedarf erfordert, können beide Lichtarten – Leuchtstoffröhre und LEDs – sowohl zusammen als auch getrennt geschaltet werden.

(ID:325119)