Schraube Produktsicherheit bei der Schraubmontage
Die neue Richtlinie VDI/VDE 2862 definiert Schraubfallklassen für die Automobilindustrie und stellt damit Mindestanforderungen zum Einsatz von Schraubsystemen und -werkzeugen in der Automobilindustrie.
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Die Schraubmontage ist eines der am weitesten verbreiteten Montageverfahren in vielen Industriebereichen. Dabei werden durch die realisierten Schraubenverbindungen Teile gefügt, die gegebenenfalls hohe Sicherheitsanforderungen erfüllen müssen. Die Richtlinie VDI/VDE 2862 definiert Schraubfallklassen für die Automobilindustrie. Diese Richtlinie stellt eine technologieübergreifende Grundlage für den Einsatz von Schraubsystemen und Schraubwerkzeugen in der Automobilindustrie bereit. Sie definiert Schraubfallklassen und Mindestanforderungen an verwendete Montagewerkzeuge. Sie ist eine Grundlage für die Klassifizierung von Schraubverbindungen und ein Leitfaden für die Auswahl und den Einsatz entsprechender Schraubwerkzeuge/Schraubsysteme. Erreicht werden soll:
- eine eindeutige Klassifizierung der Schraubfälle in Kategorien
- Definition der Mindestanforderungen an die Schraubwerkzeuge/Schraubsysteme für die jeweilige Kategorie
- Definition der Mindestanforderungen für die Fehlerentdeckung innerhalb der jeweiligen Kategorie
Die angegebenen Mindestanforderungen sind allgemeingültig und lösungsunabhängig, d.h. nicht an bestimmte Systemstrukturen, Schraubkonzepte oder Aufbautechnologien gebunden. Die Richtlinie VDI/VDE 2762 richtet sich an Hersteller und Anwender von Geräten für die Schraubmontage sowie an Konstrukteure.
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